24/04/2026
Ohne Rhabarber geht’s einfach nicht, oder?
Unser Herz schlägt für regionale Küche und da können wir im Frühling natürlich keinen Bogen um Rhabarber machen. Mit seinem süß-säuerlichen Aroma bildet er die perfekte Basis für unser Dessert - und wird gleichzeitig komplett verarbeitet.
Aus den Stangen werden unter anderem Sirup, Jelly, Saft oder Pulver. Das ergibt auf dem Teller nicht nur ein tolles Zusammenspiel von Texturen, sondern ist auch ziemlich nachhaltig. Also: Zwei Fliegen mit einer Klappe. Lieben wir doch!
Falls ihr zuhause mal keine Lust auf Rhabarberkuchen habt, dann versucht es doch mal mit gepickeltem Rhabarber. Der liefert ein bisschen Fine Dining Gefühl.
Ihr braucht:
* 300 g Rhabarber
* 200 ml Wasser
* 150 ml Apfelessig oder Weißweinessig
* 80 g Zucker
* 1 TL Salz
* 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), in Scheiben
* 1 kleine Zimtstange (optional)
* 1 TL Senfkörner oder rosa Pfeffer (optional)
So geht’s:
1. Rhabarber waschen, ggf. Fäden abziehen und in ca. 3–5 cm lange Stücke schneiden.
2. Wasser, Essig, Zucker, Salz und Gewürze in einem Topf aufkochen, bis sich Zucker und Salz gelöst haben.
3. Rhabarber in ein sauberes Schraubglas geben.
4. Den heißen Sud direkt über den Rhabarber gießen, sodass alles bedeckt ist.
5. Glas verschließen, abkühlen lassen und mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden, im Kühlschrank ziehen lassen.
Der gepickelte Rhabarber hält sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Wochen und passt super zu Ziegenkäse, Burrata, Sandwiches oder auch Vanilleeis. Gern mal ausprobieren. 😌