Masel Topf

Masel Topf Moderne Israelische Küche
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In Prenzlauer Berg ist es schwer, mit einem Wohnhaus zu überraschen. Aber das Haus in der Oderberger Straße, entworfen v...
05/11/2025

In Prenzlauer Berg ist es schwer, mit einem Wohnhaus zu überraschen. Aber das Haus in der Oderberger Straße, entworfen vom Büro Barkow Leibinger, schafft dies ohne große Gesten – es ist einfach clever, schön und fügt sich auf Berliner Art in den Rhythmus der Stadt ein.

Es wurde 2016 als Mehrfamilienhaus von anerkannten Meistern der modernen europäischen Architektur gebaut, deren Projekte von Stuttgart bis Harvard reichen. Das Haus wurde mit dem Architizer A+ Award ausgezeichnet und erregte Aufmerksamkeit als Beispiel für einen richtigen, subtilen Ansatz für Infill-Entwicklung (Bauen auf Brachflächen in einer bereits bestehenden städtischen Umgebung).

Die Fassade des Hauses wirkt fast klassisch: helle Ziegel, vertikaler Rhythmus der Fenster, schlichte Gesimse. Dennoch ist es absolut modern. Balkone, Fenster und Grundrisse wurden mit größter Sorgfalt in Bezug auf Licht, Raum und Sichtkontakt zur Straße entworfen. Der Innenhof ist als offene Grünfläche gestaltet, die die Bewohner verbindet und Gemütlichkeit schafft.

Das Haus versucht nicht, sich hervorzuheben – es fügt sich ein, arbeitet mit dem Kontext und steht im Dialog mit den benachbarten Gebäuden. Es handelt sich nicht um Architektur „um der Optik willen“, sondern um Architektur zum Leben, die jedoch wirklich intelligent gestaltet ist.

Ein ausgezeichneter Ort für Architekturaufnahmen: Das Licht fällt schön auf die Ziegelsteine, und die Straßenperspektive schafft eine perfekte „Berliner Symmetrie”. Und es ist nicht weit von uns entfernt.

03/11/2025

In Israel ist es einfach, Vegetarier zu sein. Noch einfacher ist es, kein Vegetarier zu sein, sich aber so zu ernähren, als wäre man einer. Warum? Weil pflanzliche Ernährung hier kein Trend, sondern kulturelle Norm ist.

Historisch gesehen hat sich die israelische Küche um erschwingliche, einfache und nahrhafte Zutaten herum entwickelt: Hülsenfrüchte, Getreide, frisches Gemüse, Kräuter, Olivenöl und Gewürze. Keine Sahne, kein Speck, keine schweren Soßen – einfach und rein. Es ist eine Küche für heißes Klima, in der Fleisch ein Festmahl und keine alltägliche Speise ist.

Auch jüdische Traditionen spielten eine Rolle: Die Kaschrut schränkt die Kombination von Fleisch und Milchprodukten ein, was logischerweise zu pflanzlichen Gerichten führte. Und an Fastentagen und Feiertagen sind einige Gerichte per Definition vegetarisch oder sogar vegan.

Die Migration aus Ländern mit einer reichen Gemüsekultur brachte Gerichte mit sich, in denen Fleisch nicht die Hauptrolle spielt: Shakshuka, Babaganoush, Hummus, Mutabal, Taboulé, Couscous, Linsen- und Kichererbseneintöpfe, gefüllte Paprika und Auberginen.

Aber hier ist das Wichtige: Niemand spricht davon als „veganes Menü”. Es ist einfach „essen wie zu Hause”. Es sind Geschmäcker, die nicht aus einer Diät entstanden sind, sondern aus Notwendigkeit, Klima und Tradition.

Sogar Fast Food gibt es hier – Falafel in Pitabrot mit Salaten, Tahini und scharfer Soße. Sättigend. Ohne Fleisch. Ohne Kompromisse.

Es ist kein Zufall, dass Tel Aviv heute als vegane Hauptstadt der Welt bezeichnet wird.

02/11/2025

Die israelische Küche ist nicht die Küche eines einzigen Volkes. Sie ist ein gastronomischer Palimpsest, in dem jede Schicht eine Geschichte der Migration, der Rückkehr, der Anpassung und der Erinnerung darstellt.

Mit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 begannen Juden aus aller Welt hierher zurückzukehren: aus dem Jemen und dem Irak, aus Polen und Litauen, aus Marokko und dem Iran, aus Äthiopien und Argentinien. Und jedes Volk brachte nicht nur Koffer mit, sondern auch den Geschmack seiner Kindheit – Rezepte, Techniken, Gewürze, Gewohnheiten, Gerüche.

🇾🇪 Aus dem Jemen kamen Lavash-Fladenbrot und die feurig-rote Paste Shug.
🇲🇦 Die Marokkaner bereicherten die gemeinsame Küche mit Harissa, Couscous, Fisch in Harissa und ihrer Liebe zu Kreuzkümmel.
🇵🇱 Die Aschkenasim aus Osteuropa brachten Gefilte Fisch, Cholent, gekochtes Rindfleisch und Großmutters Kuchen mit.
🇮🇷 Iraner – Reis mit Safran und Berberitzen, Tomatengulasch und dickflüssige Suppen.
🇪🇹 Äthiopische Juden – Injera und scharfe Soßen mit Curry und Kurkuma.

All dies existierte zunächst parallel – in den heimischen Küchen. Aber die Zeit, die Märkte, Cafés und Straßen haben ihr Übriges getan: Rezepte und Zutaten begannen sich auf einem Tisch zu vermischen.

Shakshuka fand sich neben einem Meerrettichsalat wieder. Falafel neben marinierten Zwiebeln nach polnischer Art. Und die Hala aus dem aschkenasischen Schabbat wurde zur Grundlage für den marokkanischen „French Toast“.

Die israelische Küche ist nicht nur Fusion, um der Mode willen. Sie ist lebendige Erinnerung, bewahrt und neu zusammengestellt. Es ist eine Küche, in der andere nicht konkurrieren – sie essen gemeinsam zu Abend.

Deshalb duftet der israelische Markt gleichzeitig nach Kreuzkümmel-Lamm, geräuchertem Hering und Zitronen-Za'atar. Er ist ein echtes Spiegelbild eines Landes, in dem Geschichte mit dem Löffel geschrieben wird.

31/10/2025

Halloween ist nicht nur eine Zeit der Kostüme, Kerzen und mystischen Stimmung, sondern auch eine Zeit, in der Essen zu wahrer Magie werden kann.

Leckere Gerichte wärmen besser als jeder Zauber, Düfte erfüllen den Abend mit Geheimnisvollem und Desserts verwandeln sich in echte Zaubersprüche.
Wir bei Masel Topf glauben, dass Essen auch Magie sein kann – besonders, wenn man es mit Freunden teilt.

Möge dieser Abend warm, lecker und ein wenig geheimnisvoll sein.
Frohes Halloween vom gesamten Masel Topf-Team!

28/10/2025

Shakshuka – ein Frühstück, bei dem Geschichte auf Leidenschaft für Geschmack trifft

Shakshuka ist nicht nur ein trendiges Brunchgericht. Es ist ein Gericht, das von Migration, Transformation und der Kraft einfacher Zutaten erzählt, wenn man sie mit Respekt behandelt.

Die Ursprünge von Shakshuka liegen im Maghreb – Nordafrika, wo die Kombination aus geschmorten Tomaten, Paprika, Knoblauch und Gewürzen seit Jahrhunderten die Grundlage der Hausmannskost bildet. Der Name „Shakshouka” bedeutete in der Berbersprache so viel wie „gemischt” – denn genau darin lag die Essenz des Gerichts: Man nahm, was gerade zur Hand war, und verwandelte es in einen warmen, sättigenden Trost.

Nach Israel kam Shakshuka in den 1950er- und 1960er-Jahren mit den Rückkehrern aus Tunesien und Libyen. In der bescheidenen, aber kreativen Nachkriegsrealität passte es perfekt in die neue Gastronomie des Landes: erschwingliche Produkte, kräftiger Geschmack, minimaler Aufwand.

Seitdem ist Shakshuka ein fester Bestandteil des israelischen Frühstücks geworden, insbesondere in den lebhaften Cafés von Tel Aviv und Jerusalem, wo der Duft von Zir und Tomaten schon am frühen Morgen in der Luft liegt. Aber Shakshuka bleibt nicht stehen.

Heute werden in Israel und darüber hinaus Dutzende von Varianten zubereitet:

– mit Feta oder Halloumi, die für eine salzige Note sorgen
– mit Auberginen, die den „orientalischen“ Geschmack verstärken
– mit Rind- oder Lammfleisch, wodurch das Frühstück zu einem vollwertigen Mittagessen wird
– mit Spinat oder Kräutern, um es leichter zu machen
– sogar vegane Versionen – ohne Eier, aber mit Kichererbsen, Tahini oder Artischocken

Heute wird Shakshuka von New York bis Berlin, von Kapstadt bis Tokio serviert. Und in jeder Stadt ist es ein bisschen anders – aber mit einer gemeinsamen Idee: Wärme, Tiefe, ehrlicher Geschmack.

Wir setzen unsere Spaziergänge fort, und da es nun kühler geworden ist, gehen wir diesmal hinein. Ins Zeiss-Großplanetar...
26/10/2025

Wir setzen unsere Spaziergänge fort, und da es nun kühler geworden ist, gehen wir diesmal hinein. Ins Zeiss-Großplanetarium. Nur 10 Minuten von Masel Topf entfernt befindet sich das Zeiss-Großplanetarium, eines der modernsten Planetarien Europas und ein erstaunliches Erbe der DDR.

Es wurde 1987 als Symbol für den Fortschritt und die technologische Leistungsfähigkeit Ostberlins nach einem Entwurf des Architekten Erhardt Gißke erbaut. Das Gebäude mit einer Kuppel von 23 Metern Durchmesser wurde zum größten Planetarium der DDR und nach dem berühmten Optikunternehmen Carl Zeiss, einem Lieferanten von Optikprodukten von Weltklasse, benannt.

Nach der Renovierung im Jahr 2016 wurde das Planetarium zu einem hochmodernen Medienzentrum: Hier finden nicht nur klassische Sternenshows statt, sondern auch wissenschaftliche Vorträge, 360°-Filmvorführungen, Konzerte und sogar audiovisuelle Aufführungen. Die einzigartige Kuppel ermöglicht ein vollständiges Eintauchen in die Welt des Weltalls, sei es bei einer Reise durch das Sonnensystem oder einem Konzert mit klassischer Musik unter dem Sternenhimmel.

Interessant ist, dass hier in den 80er Jahren zum ersten Mal in der DDR Lasershows zu elektronischer Musik veranstaltet wurden – eine Art „Berliner Weltraum-Rave“. Insgesamt ein großartiger Ort für Kinder und Erwachsene, die noch immer von den Sternen träumen.

24/10/2025

Der Herbst ist die Zeit, in der die Welt um uns herum langsamer zu werden scheint, damit wir alles in Ruhe betrachten können.
Die Blätter färben sich goldgelb, die Luft wird klar und jeder Sonnenuntergang scheint etwas länger und wärmer zu sein.

Es ist der perfekte Moment, um einfach inne zu halten und das zu genießen, was gerade geschieht.
Sich an einen gemütlichen Ort setzen, sich mit einer Tasse Kaffee oder einem leckeren Abendessen aufwärmen, den Duft des Herbstes genießen und sich ein wenig Ruhe gönnen.

Wir bei Masel Topf lieben diese Zeit – wegen ihrer Ruhe, ihrer Wärme und der Möglichkeit, ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Kommen Sie und genießen Sie diese Stimmung mit uns!

Wir stellen Ihnen weiterhin kulinarische Persönlichkeiten vor.Hila Alpert ist die Stimme und das Gesicht der israelische...
22/10/2025

Wir stellen Ihnen weiterhin kulinarische Persönlichkeiten vor.
Hila Alpert ist die Stimme und das Gesicht der israelischen Gastronomie. Sie ist nicht nur Journalistin und Fernsehmoderatorin, sondern eine echte Chronistin der israelischen Küche. Sie berichtet über Köche, Märkte und Produkte, sodass hinter jedem Teller Leben, Kultur und Geschichte zu spüren sind. Ihre Fernsehsendungen, Artikel und kulinarischen Projekte haben den Geschmack einer ganzen Generation geprägt – sie war eine der ersten, die über die israelische Küche als kulturelles Phänomen und nicht nur als eine Sammlung von Rezepten sprach.

Alpert arbeitet Seite an Seite mit führenden israelischen Köchen, nimmt an Kochshows teil (MasterChef Israel, The Next Restaurant) und hilft der Welt, Essen als Sprache der Emotionen und Identität zu sehen. Ihr Stil ist intelligent, warm und tiefgründig: Sie sucht nicht nach Sensationen, sondern nach Sinn.

21/10/2025

Manchmal scheint es, als würde sich alles um mich herum zu schnell verändern.
Aber wenn man genauer hinschaut, sind es fast immer Veränderungen zum Besseren.
Die Stadt wird gemütlicher, die Menschen herzlicher, der Geschmack vielfältiger. Ja, wir alle lieben es, in Nostalgie über vergangene Zeiten zu schwelgen, aber diese Nostalgie sollte nicht zu einer Sehnsucht nach der unwiederbringlichen Vergangenheit werden.

Bei Masel Topf lieben wir nicht nur den Geist der Vergangenheit, sondern auch positive Veränderungen – in der Stimmung auf den Straßen, in den Gesichtern der Gäste, in jedem Tag, der etwas Neues bringt.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern: Das Leben steht nicht still, und darin liegt seine Schönheit.
Das Wichtigste ist, die positiven Veränderungen nicht zu übersehen.

19/10/2025

Wenn es draußen kühl und grau ist und die Sonne fehlt, gibt es ein einfaches Rezept: Man muss lecker essen!
Gutes Essen wirkt Wunder. Es gibt Energie zurück, hebt die Stimmung und hilft sogar, nicht krank zu werden.

Im Herbst und Winter ist es besonders wichtig, sich selbst zu verwöhnen – mit warmen Gerichten, reichhaltigen Aromen und Düften, die Lust auf ein aktiveres Leben und mehr Lächeln machen.

Bei Masel Topf bereiten wir genau solche Speisen zu – authentisch, gut, sättigend und belebend.
Kommen Sie zu uns, um gute Laune und einen gesunden Appetit zu bekommen – den Rest übernehmen wir.

Weiter geht's mit dem Thema Spaziergänge in unserer Gegend. Heute: Alte und Neue Mälzerei – Industriepoesie im Norden Be...
18/10/2025

Weiter geht's mit dem Thema Spaziergänge in unserer Gegend. Heute: Alte und Neue Mälzerei – Industriepoesie im Norden Berlins

Nur 15 Minuten von Masel Topf entfernt befinden Sie sich vor der Alten und Neuen Mälzerei, zwei ehemaligen Mälzereien, die den Geist des industriellen Berlins des späten 19. Jahrhunderts bewahrt haben und eine echte architektonische Transformation durchlaufen haben.

Ein wenig Geschichte:
Die Alte Mälzerei wurde um 1874 als Teil des Brauereikomplexes Schultheiss-Brauerei erbaut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam die Neue Mälzerei hinzu – eine technologisch fortschrittlichere und größere Fabrik zur Herstellung von Malz, das für die Bierherstellung benötigt wird. Dieses Viertel war zu dieser Zeit das wahre „Bierherz“ Berlins, wo das Bierbrauen nicht nur ein Handwerk, sondern eine industrielle Kraft war.

Besonders interessant:
Beide Mälzereien sind im Stil des industriellen Expressionismus aus Backstein gebaut: hohe Fenster, Bogengewölbe, mächtige Fassaden mit dekorativen Mauerwerkelementen. Nachdem die Gebäude im 20. Jahrhundert verlassen worden waren, wurden sie renoviert und in kreative Räume umgewandelt: Heute befinden sich hier Büros, Ateliers, Ausstellungsräume, Veranstaltungsräume und Bildungsinitiativen. Im Inneren sind Teile der ursprünglichen Industrieausstattung erhalten geblieben, darunter alte Aufzüge und Metallträger.

Dieser Ort ist eine ideale Kombination aus architektonischem Erbe, Urbanistik und modernem kreativen Leben.

16/10/2025

Der Ort bestimmt den Geschmack.

Die Stadt, die Straße, sogar die Luft beeinflussen, wie das Essen schmeckt.
Denn Essen besteht nicht nur aus Zutaten, sondern auch aus Stimmung.

Bei Masel Topf kochen wir im Rhythmus Berlins, spüren seine Energie und den Charakter unseres Viertels.
Hier ist alles wichtig – das Licht, die Menschen, die Geräusche der Straße. All das wird unmerklich Teil des Geschmacks unserer Gerichte.

Wir glauben, dass genau deshalb unser Essen kein Zufallsprodukt ist.
Es entsteht hier und nur hier – an diesem Ort, in diesem Moment.

Adresse

RykeStr. 2
Prenzlauer Berg
10405

Öffnungszeiten

Montag 12:00 - 23:59
Dienstag 12:00 - 23:59
Mittwoch 12:00 - 23:59
Donnerstag 12:00 - 23:59
Freitag 12:00 - 23:59
Samstag 12:00 - 23:59
Sonntag 12:00 - 23:59

Telefon

+493044317525

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