06/05/2025
Warum fühlt man sich den ganzen Tag beschäftigt... und doch, als hätte man nichts geschafft?
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Es gab Zeiten, da habe ich mir genau diese Frage unzählige Male gestellt.
Morgens öffnete ich die Augen – und war schon in Eile.
Noch nicht einmal aufgestanden, und mein Kopf ratterte schon:
Haben heute Kunden bestellt? Sind die Lieferungen vollständig? Hat jemand in der Küche abgesagt...?
Während ich eine Aufgabe erledigte, dachte ich schon an die nächste.
Es machte mich wahnsinnig.
Manchmal wollte ich einfach alles hinschmeißen und irgendwohin fliehen, um Ruhe zu finden.
Aber... selbst beim Spaziergang mit meinem Kind im Wald ließ mein Kopf mich nicht in Frieden.
Manchmal traf ich mich mit Freunden.
Wir lachten, wir hatten Spaß.
Aber nur für ein paar Minuten.
Den Rest des Tages war ich gereizt und genervt.
Ärger schien wie Stressabbau.
Doch je öfter ich mich ärgerte, desto stärker musste der "Kick" werden.
Wie ein Süchtiger.
Nach jedem Mal brauchte ich eine höhere Dosis.
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Müde. Sehr müde.
Nicht einmal beim Essen oder Schlafen konnte ich abschalten.
Oft erinnerte ich mich nicht einmal daran, was ich gerade gegessen hatte.
Abends lag ich im Bett, die Augen schwer, aber meine Gedanken... spielten immer noch Marathon.
Zum Verrücktwerden, oder?
Ich hatte unzählige Methoden ausprobiert, sogar psychologische Therapiekurse besucht.
Und am Ende... kehrte ich immer wieder zu meinem alten Trott zurück. 😭
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Und dann passierte es.
An diesem Tag aß ich wie gewohnt und scrollte gleichzeitig am Handy.
In der einen Hand die Stäbchen.
In der anderen Hand das Smartphone.
Und dann, ohne zu wissen wie:
„Klatsch!“
Das Handy fiel direkt in meine heiße Nudelsuppe.
Die Brühe spritzte auf mein Hemd.
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Moment mal.
(Du denkst jetzt bestimmt: „Oh nein, ein neues Handy muss her.“)
Nein.
Wenn du das dachtest, hast du den Lotto-Jackpot verpasst.
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Ich starrte nur auf das Handy, das in der Suppe versank, und fragte mich:
"Was zum Teufel mache ich da?"
"Esse ich oder schaue ich aufs Handy?"
"Wenn ich aufs Handy schaue... wer isst dann?"
Ich fischte das Handy aus der Suppe.
Schaute auf die Nudeln, auf das Korianderblatt, das auf mein Hemd gespritzt war.
Und ich dachte an meine Mutter.
Sie war sicher früh aufgestanden, um alles vorzubereiten.
Da wurde mir klar:
Nicht nur TikTok-Unsinn, sondern auch Arbeit, Ärger und all die kleinen Frustrationen...
sie alle raubten mir meine kostbaren Mahlzeiten.
Wie lächerlich.
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Nach diesem Vorfall aß ich zum ersten Mal seit Jahren... ohne zu denken.
Ich aß sehr langsam.
Und etwas Seltsames passierte:
Die Suppe, kalt und durch das Handy verschmutzt, schmeckte plötzlich besser als je zuvor.
Ich fühlte mich nach dem Essen wohl – kein unangenehmes Völlegefühl mehr wie früher.
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Aha, da kam mir eine Idee.
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An diesem Abend, anstatt gedankenlos zu essen und die Gedanken schweifen zu lassen,
spielte ich ein neues Spiel.
Ich setzte mich an den Tisch und fragte mich:
"Was mache ich jetzt?"
Ich lächelte.
Ich kümmere mich um mich selbst.
Ich konnte nicht zulassen, dass TikTok-Unsinn und andere Sorgen mir meine Mahlzeiten raubten.
So entstand mein Spiel:
"Bei jeder Mahlzeit reise ich mit den Lebensmitteln."
Ich setzte mich, betrachtete meinen Salat wie beim ersten Date.
An diesem Tag
sah ich den fröhlichen Bauern, der das Gemüse anbaute.
Die Reise ging weiter zum Lieferanten.
Und dann zu meiner Mutter – diejenige, die das Essen für mich zubereitet hatte.
"Mama, danke von Herzen."
Das alles passierte in weniger als einer Sekunde in meinem Kopf,
aber ich fühlte eine unbeschreibliche Leichtigkeit.
Ich lächelte und aß langsam.
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Haha, niemand zwang mich dazu. Kein Plan. Keine App.
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Das Lustige war:
👉 Ich aß weniger.
👉 Ich wurde schneller satt.
👉 Und ich hatte nach dem Essen kein unangenehmes Gefühl mehr.
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Und du?
Welche Situation beschreibt dich am besten? Kommentiere die Nummer:
1️⃣ Ich esse oft, ohne mich an die Mahlzeit zu erinnern. 1️⃣
2️⃣ Ich esse oft, während mein Kopf woanders ist. 2️⃣
3️⃣ Ich habe versucht, achtsamer zu essen, aber es fällt mir schwer. 3️⃣
(Ich werde bald Tipps teilen, wie du genau für deinen Fall Lösungen finden kannst.)
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Sag mal, hast du dich jemals schuldig gefühlt, weil du dich selbst vernachlässigt hast?
Wenn ja, warum probierst du nicht auch dein eigenes kleines Spiel aus?
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"Du musst nicht die ganze Welt verändern.
Fang einfach... bei deiner nächsten Mahlzeit an."
Wo ist dein Kopf, wenn du isst?
(Antworte nicht sofort. Lass diese Frage mit dir durch deine nächste Mahlzeit reisen.)