19/03/2024
Die Corona-Krise und die gestiegene Inflation zwingen zahlreiche Betreibende eines Gastronomiebetriebs in die Insolvenz. Trotz Mehrwertsteuersenkungen ist 2023 mit 14.000 geschlossenen Betrieben ein Rekordjahr. Branchenvertreter:innen geben noch lange keine Entwarnung und rechnen mit einem weiteren Rekordjahr.
Seit 2020 mussten bundesweit etwa 48.000 Restaurants schließen und mehr als 6.100 Gastronom:innen mussten einen Insolvenzantrag stellen. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Die Expert:innen rechnen damit, dass die Branche noch weiter ausdünnen wird. „Die Welle hat gerade erst begonnen", sagte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung.
Allein im vergangenen Jahr hat der Studie zufolge jedes zehnte Unternehmen in der Gastronomie aufgegeben. Ende des Jahres schätzten die Expert:innen die Zahl der insolvenzgefährdeten Restaurants, Gaststätten, Imbisse und Cafés in Deutschland auf mehr als 15.000.