Goldene Sonne Neuenstein

Goldene Sonne Neuenstein Fine-Dining Restaurant im traditionsreichen Gasthaus Goldene Sonne in Neuenstein (Hohenlohe) - Grüner MICHELIN Stern 2025
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Kommen Sie vorbei!Immer wenn die Sonne scheint von Mittwoch bis Samstag, 13:30-16 Uhr… Café • Eismanufaktur • Day Bar au...
25/06/2026

Kommen Sie vorbei!
Immer wenn die Sonne scheint von Mittwoch bis Samstag, 13:30-16 Uhr… Café • Eismanufaktur • Day Bar auf der Sommerterrasse der Goldenen Sonne in Neuenstein!

Vom Weinberg an der Saar auf unsere Neuensteiner Nordterrasse!Letzte Chance auf einen unvergesslichen Nachmittag: Heiner...
24/06/2026

Vom Weinberg an der Saar auf unsere Neuensteiner Nordterrasse!

Letzte Chance auf einen unvergesslichen Nachmittag: Heiner Bohnet kocht ein frisches Menü zur sorgfältig zusammengestellten Auswahl an Rieslingen aus den von Schiefer geprägten Steillagen des Weinguts .
Roman Niewodniczanski führt Sie persönlich durch den Nachmittag. Mit großem Traditionsbewusstsein und visionärem Anspruch gewährt er faszinierende Einblicke in die Vielschichtigkeit dieser Rebsorte sowie in die Präzision und Leidenschaft, mit der er gemeinsam mit seinem Team das Erbe des geschichtsträchtigen Hauses fortführt.

Wann: Am Sonntag des 28.6.2026 um 13 Uhr zum Schaumwein
Wo: Nordterrasse der Goldenen Sonne Neuenstein
Was: 6-Gänge-Menü inklusive Weinbegleitung, Tafelwasser und Kaffee zu 225 Euro

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz für großen Genuss, inspirierende Begegnungen und einen außergewöhnlichen Nachmittag in bester Gesellschaft!

Johannisbeeren zu JohanniUnsere Terrasse ist bereit, und pünktlich zu Mittsommer scheint es auch abends warm genug zu bl...
21/06/2026

Johannisbeeren zu Johanni

Unsere Terrasse ist bereit, und pünktlich zu Mittsommer scheint es auch abends warm genug zu bleiben, um komplett draußen zu dinieren – welch Wonne! Dafür haben wir quasi ein ​Goldene-Sonne-Signature-Menü​ in der Pipeline: Wir starten mit einem sommerlichen Gang aus dem kleinen Einmaleins der französischen Küche: Poireaux Vinaigrette. Lauch aus Schönenberg wird mit einer Vinaigrette aus Zitrone und Senf sowie unzähligen Kräutern aus unseren in Blüte stehenden Beeten serviert.

Die Eckartsweiler Lachsforelle kommt gebeizt. Zum galanten Rosa des zart schmelzenden Fisches machen sich die orangefarbenen Akzente von Orangen und Tagetes äußerst fulminant – und das nicht nur optisch!

Aus Schönenberg stammen die Auberginen, aus deren Haut wir einen Chip rösten, während das gegarte und anschließend geflämmte Fruchtfleisch mit karamellisierten Zwiebeln, Maulbeeren und Schwarztee orientalisch anmutet.
Der leichte und geschmacklich tiefgehende Hauptgang kombiniert Hühnchen aus Goggenbach mit mediterranen Tönen: Rosmarin, Pecorino und Ochsenherztomate.

Die Zierde dieses Briefes und des Menüs sind die roten Johannisbeeren von den Feldern der Solidarischen Landwirtschaft Neuenstein-Hohenlohe. Die Säure der „Träuble“ macht sich bestens in einem Sorbet. Dazu füllen wir eine Rolle aus Mandelbiskuit mit einem Mädesüß-Mousse. Ein Kardamom-Cassis-Coulis vollendet das feine Dessert.

Die Weinbegleitung schließt zu diesem Gang mit einem besonderen Süßwein. Vom Neusiedler See im Burgenland haben wir eine Furmint-Auslese aus dem ​familiengeführten Weingut Heidi Schröck & Söhne gewählt. Die Furmint-Traube wurde erstmals im 17. Jahrhundert in Ungarn erwähnt, wo sie bis heute am stärksten angebaut und ausgebaut wird. Die Sorte treibt früh aus, reift jedoch spät und ist gekeltert für ihr Honigaroma und ihre warmgoldene Farbe bekannt. Mit ihrer präsenten Säure wird der Ausbau zum Süßwein zu einem besonderen Spektakel. Vergoren und gereift im Stahltank werden Sie eine tiefgründige Frucht mit vibrierender Säure kosten, die herrlich im Duett mit den Johannisbeeren schwingt.

À propos besonderer Tropfen: Für unser Weinmenü mit Roman Niewodniczanski vom Weingut Van Volxem am Sonntag des 28. Juni gibt es noch ein paar Plätze zu ergattern! Weitere Informationen zu diesem unvergesslichen Event finden Sie auf unserer ​Homepage​.

Alpha und OmegaSo allgemein bekannt der Schlager "Griechischer Wein" ist, so exquisit sind unsere beiden griechischen Gä...
14/06/2026

Alpha und Omega

So allgemein bekannt der Schlager "Griechischer Wein" ist, so exquisit sind unsere beiden griechischen Gänge, die den Anfang und den Schluss unseres ​kommenden Menüs​ bilden. Der Vetta, ein hundertprozentiger Schafsmilchkäse aus Weißlensburg, wird von einem Kohlrabi-Band umwickelt und mit Salzzitrone und Walnuss begleitet. Wie vorzüglich eignet sich dazu der erste Wein unserer Begleitung! Ein Roditis aus dem Jahr 2024 wurde biologisch in Patras angebaut, also im Norden der südgriechischen Halbinsel Peloponnes, und besteht komplett aus der gleichnamigen autochthonen Rebsorte. Mit seiner vibrierenden Säure, der kühlen Birnen- und Pfirsichfrucht sowie feinen Noten von Kräutern, Meersalz und Pinienwald ist er ein kongenialer Partner zur ersten Vorspeise. Seine Frische balanciert die salzige und nussige Aromatik des Gerichts, während die mediterrane Würze die Zitrusnoten aufgreift. Seien Sie gespannt: Das Weingut Tetramythos präsentiert damit einen präzisen wie eleganten und überraschend modernen Naturwein.

Nach Adlerfisch mit Schlangengurke, gerösteter Leinsaat-Creme und Szechuanpfeffer folgen Ochsenherztomate samt Rettich, Curry und Pinienkernen.

Dem Hauptgang können Sie mit einem besonderen Tropfen entgegenfiebern. Kaum ein Pinot Noir aus Spanien ist begehrter als dieser: In den kalkhaltigen Hochlagen Rondas keltert das Weingut Cortijo Los Aguilares einen Wein von außergewöhnlicher Eleganz, geprägt von kühler Frucht, floralen Nuancen und feiner Mineralität, und offenbart damit das Potenzial dieses einzigartigen Terroirs. Ideal dazu: die delikate Keule vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein mit Morchel-Jus und gebratener Pastinake. Salbei rundet das Umami-Aroma eloquent ab.

Nach dem Käse, welcher wieder als Selektion aus Deutschland und Europa gereicht wird, folgt das Dessert mit Orangen von der Peloponnes. Mit Zartbitterschokolade, Tonkabohne und Fichtensprossen schlägt es die Brücke zum Anfang und vollendet die Gaumenexkursion.

Seien Sie Willkommen!

Frankreich im GepäckDas Département Aveyron und die Region Aubrac sind für uns nicht nur Urlaubsdestinationen mit traumh...
07/06/2026

Frankreich im Gepäck

Das Département Aveyron und die Region Aubrac sind für uns nicht nur Urlaubsdestinationen mit traumhaft verwunschenen Landschaften, nicht nur Ort unseres Kennen- und Liebenlernens, sondern auch die Wahlheimat unseres gastronomischen Verständnisses. In intensiven Lehrjahren bei den grands hommes der französischen Spitzengastronomie, die bei der Familie Bras in so enger Verbindung zur Natur gedacht wird, erlernte Heiner Bohnet jene Sprache, aus der er dann gewissermaßen seinen eigenen Dialekt entwickelte.

Nun sind wir zu Freunden und gastronomischen Seelenverwandten zurückgekehrt und haben für Sie einige Köstlichkeiten im Gepäck – nicht nur für den Teller. Auch die Weinbegleitung wird sich ​diese Woche​ ausschließlich aus der Schatztruhe Südfrankreichs bedienen. Bereits der Apéro atmet Frenchness: Constanza Piccolo hat einen Cocktail mit Gentiane-Likör, der aus Enzianwurzel gewonnen wird, sowie Tonic und Grapefruit appetitanregend gemixt. Santé!

Im ersten Gang wird Bataviasalat von der Solidarischen Landwirtschaft mit einer Creme aus aromareichen Holunderblüten gereicht; dazu runden Ingwer und Sonnenblumenkerne den frühsommerlichen Auftakt ab. Im Glas: ein reiner Chenin Blanc aus dem Aveyron von der biologisch arbeitenden ​Domaine Le Verdus​.

Mit seiner tollen Struktur wird der Seeteufel mediterran und animierend zu einem Tomatenkondiment und glasierten Zuckerschoten kredenzt.

Die Büttelbronner Erdbeeren bekommen im Zwischengang ihren Auftritt: Mit Elefantenknoblauch, eingelegten Shiitake-Pilzen und gepickeltem Rettich kleiden wir sie in ein kühnes Umami-Gewand, bei dem natürlich ein Knoblauchschaum nicht fehlen darf. Hierzu empfehlen wir den zweiten Wein aus dem Aveyron, diesmal in Form eines Rotweins. Er besteht aus der dort typischen Rebsorte Fer Servadou, auch Mansois genannt, die mit Cabernet Franc verwandt ist und ähnlich pfeffrige Noten aufweist.

Die Franzosen lieben Rind, und so gibt es auch in diesem Menü Dry Aged Angus vom nahegelegenen Rebbigshof als Hauptgang. Mit jungen Zwiebeln, Perlgraupen und einer reduzierten Jus wird es auf bewährte Weise kombiniert, während eine Curryemulsion die Geschmacks- und Farbpalette würzig und gelb erweitert.

Die Auswahl der Käse ist diese Woche räumlich auf den Südwesten Frankreichs begrenzt. Damit gewährt sie mit der Vielfalt von Kuh, Schaf und Ziege einen Einblick in die Qualitäten dieser Region. Dazu schillert ein Ratafia im Glas, ein Likörwein, für den Most von Fer-Servadou-Trauben mit einem Tresterbrand aufgespritet wird.

Das Highlight dieses Menüs liegt für uns diesmal vermutlich im Dessert: Wir konnten traumhafte Aprikosen von einem Haus- und Hoflieferanten unzähliger Sternerestaurants ergattern. Während wir Yannick Colombié auf dem Markt des kleinen Städtchens Espalion antrafen, schickt sein Betrieb delikatestes Obst aus Lizac in der Region Tarn-et-Garonne nach Paris an die besten Adressen. Wir werden den himmlischen Aprikosen, die vermutlich nur in Frankreich so schmecken, wie sie ersonnen wurden, mit Reis, Joghurt und Tagetes huldigen.

Und das sollten Sie sich gewiss nicht entgehen lassen! À bientôt!

Heute schon ans Feiern denkenMit Beginn unserer Auszeit wollen wir mit Ihnen in die Planung gehen:Am Mittag des 28. Juni...
24/05/2026

Heute schon ans Feiern denken

Mit Beginn unserer Auszeit wollen wir mit Ihnen in die Planung gehen:

Am Mittag des 28. Juni erwartet Sie ein Weinmenü in besonderer Zusammenarbeit mit Van Volxem Weingut & Vinothek​. Roman Niewodniczanski, Visionär des deutschen Weins sowie Inhaber und Geschäftsführer des Hauses, begleitet Sie persönlich durch diesen Nachmittag. So viel sei verraten: Das Menü von Heiner Bohnet wird ausschließlich von Rieslingen begleitet und eröffnet einen einmaligen Blick auf die Tiefe, Präzision und Vielschichtigkeit dieser Rebsorte in ihrer ganzen Bandbreite. (Reservierung per ​E-Mail​, Betreff: Weinmenü Van Volxem)

Der Sommer steht vor der Tür, Weihnachten liegt noch in der Ferne. Dennoch möchten wir Ihnen bereits heute die Möglichkeit geben, Ihre Jahresabschlussfeier bei uns zu planen. Sei es im erweiterten Familienkreis, als Firmenfeier oder zur Vereinsweihnacht: Im November und Dezember können Sie festliche Abende in ruhiger, kulinarisch geprägter Atmosphäre bei uns verbringen.

Ihre persönliche Weihnachtsfeier in der Goldenen Sonne:
🗓️ Dienstags bis donnerstags im November und Dezember 2026
🍽️ 3-Gänge-Gourmetmenü mit abgestimmter Weinbegleitung, Wasser sowie Espresso
💶 95 € pro Person
✉️ Anmeldung gerne per ​E-Mail​ (Betreff: Weihnachtsfeier in der Sonne)

Mit diesen freudvollen Aussichten verabschieden wir uns und sind gespannt, zu welchem Genussmoment wir Sie bei uns wiedersehen dürfen! Ab dem 8. Juni haben wir wieder regulär geöffnet.

Maibock meets GorgonzolaBevor wir uns für zwei Wochen in die Pfingstferien verabschieden, dürfen wir Ihnen noch ein ​ful...
17/05/2026

Maibock meets Gorgonzola

Bevor wir uns für zwei Wochen in die Pfingstferien verabschieden, dürfen wir Ihnen noch ein ​fulminantes Menü​ kredenzen, das sich an Geschmäckern der internationalen Küche bedient. Exotisch und irgendwie sehr italienisch können Sie mit unserem aktuellen Aperitivo de la Casa beginnen, welcher Ananassaft mit Gin, Limoncello und Verbene zu einem fruchtig-freudigen Cocktail vereint. Gleichwohl stammt der sogenannte ZZ's Pineapple Cocktail aus der New Yorker ZZ's Clam Bar. Sie können also wählen, wie Sie anstoßen: mit "cheers" oder "cin cin"!

Für den frischen Auftakt auf den Tellern haben wir Schlangengurken aus Schönenberg im Saft ihrer eigenen Schale eingelegt, auf dass sich ihr herrliches Aroma potenziert. Dazu gibt es eine Creme aus Holunderblüten, die gerade überall die Luft mit ihrem floralen Duft schwängern, sowie gebratenen Giersch und Sonnenblumenkerne.

Bretonischer Knurrhahn wird hingegen südost-asiatisch zubereitet: Gebraten kommt er mit Chicorée und einer Paprika-Chili-Kokosmilch-Sauce rot und scharf auf die Teller.

Eher nordost-asiatisch angehaucht kombinieren wir Shiitake mit kross gebratener Anuschka-Kartoffel, gepickeltem Rettich und vietnamesischem Koriander zu einem Wohlfühl-Intermezzo.

Im regionalen Hier und Jetzt können Sie sodann wieder mit unserer Hauptspeise landen, die – ganz dem Monat verpflichtet – Maibock aus dem Pfedelbacher Wald für Sie bereithält. Ein Stück aus der Keule wird mit karamellisierter Cuisse de Poulet-Zwiebel, Rote Bete und feurig-warmem Szechuanpfeffer gereicht, damit die süßen, erdigen und scharfen Nuancen das saftige Fleisch umspielen.

Anstelle einer Käsevariation bieten wir Ihnen kommende Woche eine Delikatesse aus der Lombardei an. Der Gorgonzola aus dem Cas’Arrigoni ​ist besonders cremig und zergeht förmlich auf der Zunge. Dabei ist sein Geschmack harmonisch und ausgewogen mit feinen Blauschimmelnoten. Für beste Qualität sorgt das Familienunternehmen mit folgender Mission: "Wir waren schon immer eine Familie erfahrener Handwerker. Erinnerungen zu teilen ist uns wichtig – vor allem aber möchten wir die über Generationen gesammelten Fähigkeiten bewahren. Als in den 70er-Jahren viele Bauern das Taleggio-Tal verließen, blieb unser Vater hier und ließ in kleinen heimischen Kellern Käse reifen. Er perfektionierte traditionelle Methoden und schuf Produkte von außergewöhnlicher Qualität. Dieses Wissen haben wir von ihm gelernt – und wir arbeiten bis heute daran, es weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt: Gemeinsam können wir etwas Bedeutendes schaffen – für uns und für das Taleggio-Tal.“ Davon können Sie sich in Heiner Bohnets Arrangement selbst überzeugen, der dem besonderen Käse mit eingelegten Kirschen, Kürbiskernen und Bohnenkraut die würdige Bühne verleiht.

Das Dessert wird schmackhaft dunkel: Erdbeeren sind Sammelnussfrüchte, vielleicht passen sie deswegen so hervorragend zu Haselnüssen? Zusammen mit Zartbitterschokolade und Sauerampfer beschließen sie unser Menü.

Nutzen Sie noch die Chance, uns in der kommenden Woche zu besuchen – aktuell sind noch einige Tische verfügbar. Danach haben wir geschlossen, bevor wir Sie ab dem 9. Juni wieder bei uns begrüßen. Über das Menü nach unserem Urlaub werden wir Sie wie gewohnt am Sonntag davor in Kenntnis setzen.

Was schillert da?Herrlich buttrige Mairübchen aus Schönenberg machen den Auftakt zu unserem nächsten, wirklich ​freudvol...
10/05/2026

Was schillert da?

Herrlich buttrige Mairübchen aus Schönenberg machen den Auftakt zu unserem nächsten, wirklich ​freudvollen Menü​. Für den ersten Gang haben wir sie mit einer Salzzitronenvinaigrette und Bohnenkraut roh mariniert. Getoppt wird der elegante Auftakt von karamellisierten Walnüssen und einem Kräuterbouquet aus dem eigenen Garten.

"Butterstreusel, warmes Holz, gerösteter Mais und Erdbeerlikör. Intensiv cremig, buttrig und sahnig am Gaumen." Nein, wir springen nun nicht direkt zum Dessert, wobei diese ​Beschreibung​ die Brücke dorthin schlagen könnte. Sie wurde allerdings für einen Wein verfasst, der den zweiten Gang begleiten wird. Dabei handelt es sich um eine württembergische Spezialität: den Schillerwein. Er entsteht dadurch, dass rote und weiße Trauben gemeinsam verarbeitet und vergoren werden. Das unterscheidet ihn von vielen anderen Roséweinen, die meist aus roten Trauben hergestellt werden, deren Saft nur kurz Kontakt mit den Schalen hat. Ganz in unserer Nähe baut das ​Weingut Ungerer​ rund 20 verschiedene Rebsorten an. Für ihren "Lichtblick in Schräglage" aus dem Jahr 2023 haben sie Weißburgunder und Blaufränkischen im Verhältnis 4:1 gemeinsam verarbeitet und zudem in Barrique ausgebaut. Üblicherweise als leichter Wein konzipiert, ist Ungerers Version des Schillerweins kräftiger, hat zarte Tannine und leichte Röstaromen. Geschmack und Textur fügen sich zauberhaft zum bretonischen Seeteufel. In Butter gebraten wird er mit mediterranen Genossen serviert: Romatomate passend zur Frucht des Tropfens, und zu seinen Tanninen harmoniert das Umami von Fisch und Kapern.

Auch die Kräuterseitlinge werden für den eloquenten Zwischengang gebraten und sodann mit gepickeltem Rettich, krossem Salbei und Schwarzem Knoblauch intensiv arrangiert.

Fulminant, frühlingshaft und französisch wird unser Hauptgang, für den wir Steak vom Waldenburger Angus Rind mit gegrilltem Grünspargel paaren. Urwaldpfeffer sorgt für animierende Wärme, während Estragon-Schaum alles raffiniert akzentuiert. Freilich darf dabei die Jus nicht fehlen, in der sich die Fleisch- und Kräuteraromen konzentrieren.

Der Kreis schließt sich mit Erdbeeren, die mariniert sowie als Sorbet ein Brioche begleiten, das von einem Baba au Rhum inspiriert getränkt wurde. Kardamom, Joghurt und Vanille runden dieses Finale frisch ab.

Sie haben noch nie einen Schillerwein gekostet? Nicht nur dann sollten Sie direkt reservieren: der Mittwochabend vor Himmelfahrt bietet sich für himmlische Genüsse freilich genauso an wie der Feiertag selbst.

Ein Elefant im RaumDie Sonne lacht und das wollen wir ​im neuen Menü ​feiern: Aus Schönenberg pochieren wir Auberginen f...
03/05/2026

Ein Elefant im Raum

Die Sonne lacht und das wollen wir ​im neuen Menü ​feiern: Aus Schönenberg pochieren wir Auberginen für den perfekten Gargrad, um sie dann zu rösten. Lauwarm werden sie auf einem Linsenragout mit Curry und Schnittlauch drapiert sowie von einem Kräuterbouquet aus dem eigenen Garten geziert.

Dem auf der Haut gebratenen Saibling aus Eckartsweiler kommen glasierter Mangold, cremiger Buchweizen und für den Frischekick Minze als Schaum zur Seite.

Sie wissen, wir kommunizieren gerne ehrlich. Deswegen fällt die Sprache nun auf den Elefanten im Raum, oder vielmehr den Elefantenknoblauch auf dem Teller. Endlich konnten wir das schmackhafte Gewächs auf den Feldern der ​Solidarischen Landwirtschaft Neuenstein-Hohenlohe​ so vermehren, dass eine ausreichende Stückzahl für die Verarbeitung in unserem Menü zur Verfügung steht. Wir werden die milde Knolle in einem mit Zitronen- und Orangenzesten sowie Koriandersaat aromatisierten Sud pochieren. Gemeinsam mit Ochsenherztomate und Rosmarin wird daraus ein herrlich mediterraner Zwischengang. Dazu präsentiert sich ein Grauer Burgunder vom ​ Höfflin ​intensiv und zart rauchig in der Nase mit Noten von Aprikosen und Karamell. Das Weingut aus dem badischen Bötzingen arbeitet seit fünf Jahrzehnten biologisch und bietet mit dem Phonolith aus dem Jahr 2022 einen Tropfen, der im Mund kraftvoll ist und zugleich mit seiner guten Säure ein lebhaftes Trinkerlebnis bietet. Mit seinem langen Abgang harmoniert er perfekt zum Umami Geschmack des Knoblauch-Gangs.

Hiernach präsentieren wir einen Klassiker der französischen Küche: Coq au vin. Während zu Hühnchen ja häufig Weißwein getrunken wird, wird für dieses Schmorgericht vorrangig Rotwein genutzt, gleichwohl es in speziellen Regionen auch Rezepte mit Weißwein gibt. Die Zwiebel der Stunde ist freilich die Cuisse de poulet! Sie wird gebraten, dazu werden eingelegte Shiitake Pilze und Petersilie als Crème gereicht. Das Trio spendet aber auch dem Fond seine Geschmäcker.

Aus Brombach kommen zweierlei Johannisbeeren. Die Schwarzen werden als Mousse auf einem Zartbitterschokoladen-Tartelette mit Leinsaat präsentiert, während sich die Roten als leuchtendes Sorbet hinzugesellen. Ein Öl von der Eberraute umspielt die Frucht-Schokoladen-Kombination.

Wir hoffen, Sie zahlreich beglücken zu dürfen. ​Reservieren​ Sie gleich Ihren Tisch!

Alles neu zum JahrestagKommende Woche, genaugenommen am ersten Tag des Wonnemonats Mai, jährt sich die Eröffnung unserer...
26/04/2026

Alles neu zum Jahrestag

Kommende Woche, genaugenommen am ersten Tag des Wonnemonats Mai, jährt sich die Eröffnung unserer Version der Goldenen Sonne bereits zum vierten Mal! Voll Dankbarkeit und stets reich an Visionen eröffnen wir hierzu als Geschenk an Sie und freilich auch an uns selbst einen neuen Gastraum. Der "Salon" bietet ein modernes Fine-Dining-Setting, welches unser Restaurant erweitert und an normalen Tagen ebenso glänzen wird wie bei privaten Veranstaltungen für Ihre geschlossenen Gesellschaften – samt der Möglichkeit einer feierlichen Tafel in fast acht Metern Länge! Das Zögern bezüglich eines spontanen Besuchs können Sie also ab sofort getrost ablegen: Wir haben sechs Tische mehr!

In das ​Geburtstagsmenü​ starten wir mit einem Klassiker unserer Küche: Die Schönenberger Ochsenherztomate ist bereits aus dem Winterschlaf erwacht. Ihr wunderbares Aroma kombinieren wir mit Oliven, Pinienkernen und Salzzitrone. Darauf das krönende Bouquet aus verschiedenen Kräutern unseres Gartens.

Das herrliche Fleisch des geangelten Adlerfischs wird sodann mit Sellerie und Orange ätherisch und gleichwohl frisch kombiniert. Die frischen Blätter der Houttuynia cordata, auch Molchschwanz genannt, passen dazu mit ihrem speziellen, aus der asiatischen Küche bekannten fischig-zitronigen Aroma.

Die Frühlingspracht erwacht auch im Umami-Gang, für den wir Spargel in Biolandqualität aus Kehlheim bekommen haben. Wir garen ihn mit Gänseschmalz in Folie. Dazu geben Chimichurri und Bärlauch geschmacklichen Tiefgang. Ins Glas empfehlen wir endlich mal wieder den grandiosen Grünen Veltliner Breiter Rain Erste Lage des Weltklasse Weinguts Vitikultur Moser aus dem Jahr 2020 und dem pittoresken Kremstal.

Nun wird sieben Wochen lang abgehangener Schweinerücken als Porc à l'Ancienne kredenzt. Im mediterranen fast nordafrikanischen Gewand fügen sich dazu gebratene Auberginen, süße Rosinen und geröstete Haselnüsse zu einem opulenten Teller.

Während unser Käsegang sechs herrliche Köstlichkeiten aus Europa vereint, konzentriert sich das Dessert auf die derzeitige Königsfrucht unserer Region: die Erdbeere! Aus dem nahen Bückelbronn kommen die roten Prachtexemplare und werden mit Zartbitterschokolade, Vanille und Sauerampfer zu einem herrlichen Finale arrangiert.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich auch in unserer neuen Räumlichkeit verwöhnen!

Adresse

Vorstadt 2
Neuenstein
74632

Öffnungszeiten

Dienstag 18:00 - 23:00
Mittwoch 18:00 - 23:00
Donnerstag 18:00 - 23:00
Freitag 18:00 - 23:00
Samstag 18:00 - 23:00

Telefon

+4979429290614

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