28/09/2026
Ein Teller, der eine Geschichte aus Südvietnam erzählt. 🇻🇳
Cơm tấm ist heute aus den Straßen Sài Gòns kaum wegzudenken. Doch seinen Ursprung hat das Gericht nicht in großen Restaurants, sondern in etwas ganz Einfachem: gebrochenem Reis.
Bei der Verarbeitung und beim Mahlen von Reis zerbrechen einige der Körner. Diese kleinen Reisstücke nennt man auf Vietnamesisch „tấm“, während „cơm“ für Reis steht – daher auch der Name Cơm tấm, wörtlich übersetzt: Reis aus gebrochenen Reiskörnern.
Da dieser Bruchreis früher als weniger wertvoll galt, wurde er vor allem in einfachen Haushalten und von Bauern in Südvietnam gegessen. Aus dem, was ursprünglich aus praktischen Gründen auf den Teller kam, entwickelte sich mit der Zeit zu etwas ganz Besonderem.
Cơm tấm fand seinen Weg nach Sài Gòn – und wurde dort Teil des täglichen Lebens.
Zart gegrilltes Schweinefleisch, Spiegelei, Chả Trứng, eingelegtes Gemüse, frische Gurke und Nước Mắm – jede Komponente bringt ihren eigenen Geschmack mit, und zusammen entsteht ein Gericht, das für viele Vietnames:innen bis heute nach Zuhause schmeckt.
Heute ist Cơm tấm viel mehr als ein Gericht aus gebrochenem Reis. Es ist ein Stück südvietnamesische Alltags- und Esskultur.
Genau dieses Stück Sài Gòn möchten wir euch bei Tiny Thao näherbringen. 🇻🇳
Swipe through & discover Cơm tấm. →