20/07/2026
Die Geschichte der Espressomaschine: Wie aus Dampf, Druck und Präzision der moderne Espresso entstand. ☕️
1884 entwickelte Angelo Moriondo eine große Dampfdruck-Kaffeemaschine. Die grundlegende Idee: Kaffee schneller und konzentrierter zuzubereiten.
Luigi Bezzera verfeinerte das Prinzip durch einzelne Brühgruppen – ein wichtiger Vorläufer des heutigen Siebträgers. Desiderio Pavoni brachte die Technik anschließend in Serie.
Die frühen Espressomaschinen arbeiteten jedoch vor allem mit Dampf und einem Druck von etwa 1–2 bar. Das Ergebnis war kräftiger Kaffee, aber noch keine stabile Crema. „Espresso“ stand damals vor allem für die schnelle Zubereitung.
Den entscheidenden Schritt zum modernen Espresso ermöglichte Achille Gaggia: Ein höherer, kontrollierter Brühdruck von etwa 8–10 bar machte die charakteristische Crema möglich.
Mit dem Siebträger wurde die Espressozubereitung schließlich zum bewussten Handwerk. Mahlgrad, Dosis, Tamping und Extraktion lassen sich gezielt beeinflussen. Pumpensysteme sorgen zusätzlich für konstantere Druckverhältnisse und reproduzierbarere Ergebnisse.
Bis heute gilt: Moderne Technik ist ein Werkzeug – kein Selbstzweck. Entscheidend bleiben hochwertige Bohnen, die passende Mühle, der richtige Mahlgrad und eine präzise Extraktion.
Speichere den Beitrag als kompakten Überblick über die Geschichte der Espressomaschine und teile ihn mit jemandem, der Espresso nicht nur trinken, sondern auch verstehen möchte.
Welche Zubereitung gehört für dich zum echten Espresso: Hebelmaschine, Siebträger oder Vollautomat?