10/06/2025
Der Tango steht im Mittelpunkt der musikalischen „Zeitreise“ über 100 Jahre mit Jens Abshagen (Akkordeon), Julia Marx (Gesang) und Oliver Scheytt (Piano). Der Tango hatte seinen Ursprung in den Straßen und Rotlichtvierteln Argentiniens. Er war dort anfangs sehr verrufen, auch wegen der anzüglichen, sich oft gegen die Obrigkeit richtenden Liedtexte. Zwischen 1918 und 1920 kam der Tango von Argentinien über Paris nach Europa. Hier wurde er salonfähig und zu einem der beliebten Genres der 1920-er Jahre. In Berlin gab es mehrere hundert Cafés und Tanzlokale, in denen Tango getanzt wurde.
Auch im Café Cup kann man am 13. Juni ab 19Uhr30 Tango tanzen oder einfach nur dem melancholisch bis temperamentvollen Dialog von Piano, Akkordeon und Gesang zuhören.
Die Altistin Julia Marx ist ehemalige Studentin der Hochschule für Musik Detmold und nun als Veranstaltungsmanagerin am Alten Bahnhof Kettwig in Essen und als freischaffende Konzertsängerin tätig. Die vielschichtigen Texte des Tangos zu singen, reizen sie noch mehr als ihn zu tanzen.
Jens Abshagen ist ein Vollblutmusiker, dem es nicht schwerfällt, in einem Moment in einer Eckkneipe alle Leute zum Schunkeln zu bringen und im anderen aus seinem Akkordeon hochkomplexe Piazzolla-Musik herauszuzaubern.
Oliver Scheytt hat sich nach jahrelanger Tätigkeit als Kulturdezernent, Kulturhauptstadtverantwortlicher und beratender und lehrender Kulturmanager endlich den Traum erfüllt, seine klassisch ausgebildeten Fähigkeiten auf dem Klavier zu seiner großen Leidenschaft, dem Tango hinzuerweitern.