14/01/2026
Ein paar alte Fotos aus meiner Zeit als Caterer und Private Chef in Portugal.
Desserts, Abende, Menschen. Vermisse so`n bisschen mich auszutoben. Die 140 Kinder in der Schule hier in Köln finden meine Essen auch lecker, ist aber auch ne andere Ebene 😅
Erst vor ein paar Tagen bekam ich eine Nachricht aus Portugal.
Ein Ehepaar, für das ich über Jahre zu besonderen Anlässen gekocht habe.
Sie haben mir geschrieben, dass sie mich und mein Essen unglaublich vermissen.
Einmal kam er zu mir und sagte: „Elena, meine Chefetage kommt uns in Portugal besuchen. Wir sind 14 Leute. Ich vertraue dir. Mach, was du willst – und hau sie vom Hocker.“
Es wurden sechs oder sieben Gänge. Ich weiß es schon gar nicht mehr so genau. 😅
Ich weiß nur noch, dass mir beim Feedback die Stimme weggeblieben ist.
Und das Komische ist:
Für mich selbst koche ich nicht so.
Ich könnte jeden Tag Spaghetti Bolo essen. Mit viel Würzhefe, selbstgemachtem Chiliöl – fertig.
Lecker? Mega. Aber hab ich Spaß daran, mir das zu kochen? Meh…
Es passiert etwas, wenn Menschen zusammen an einem Tisch sitzen.
Wenn sie spüren, dass da jemand für sie gekocht hat, der da richtig Bock drauf hatte.
Und manchmal frage ich mich:
Warum gibt es immer noch so viel Zurückhaltung bei richtig guter veganer Küche?
Als würde es um Verzicht gehen oder um irgendeinem Hippietrend hinterherzurennen.
Dabei geht es mir nicht ums Verkaufen.
Ich will nichts „durchdrücken“.
Ich will etwas richtig Gutes erschaffen – gemeinsam.
Etwas, das begeistert. Etwas, das hängen bleibt. Man sollte nie aufhören offen für Veränderung zu sein. Ich werde auch nie aufhören mich (hoffentlich positiv) zu verändern. Man lernt doch eigentlich nur dazu…
Wie kochst du für dich?