29/09/2026
KLIMALETTER der Sommer 2026 The big Picture!
Der Jahrmilliarden Sommer, nur um dem Vokabular der Klimabewegten zu entsprechen, ist ja meteorologisch seit 1. Sept. Geschichte und nun auch in einigen Analysekarten und Graphiken verfügbar.
In Österreich war der letzte Sommer tatsächlich der wärmste seit Instrumentenmessungen, mit 4,3 Grad über dem Klimamittel 1961-1990 sogar um 0,3 Grad wärmer als aus den Jahren 2003 und 2024. Pardon, heißer natürlich.
Ein großräumiger Blick auf die Nordhalbkugel.
In Abb. 1 sehen wir die Reanalyse- Karten vom ECMWF. Links habe ich den Sommer 2026 eingefügt und rechts zum Vergleich den aus 2003. Wir sehen auch interessante, ähnliche Muster. Mehr dazu später.
Wir sehen aus beiden Sommern die regionalen Temperaturabweichungen zum Klimamittel 1981-2010. Zuerst zum heurigen Sommer.
Auffällig sind sicher die extrem hohen positiven Anomalien. Einmal über Teilen Europas, wobei Frankreich am stärksten betroffen scheint, aber eben auch der Alpenraum. Dann noch so knallrote Flecken irgendwo über Russland und Teilen von Kanada.
Wir sehen aber auch Regionen, wo es halbwegs „normal“ temperiert war, bzw. etwas zu kalt in Relation zum genannten Mittel.
Rechts für 2003 sehen wir nur einen einzigen richtigen „Glutmugl“ auf der ganzen Nordhalbkugel. Wier recht genau da, wo 2026. Wir sehen aber auch weitere Ähnlichkeiten, wenn man die Farbgebung nicht zu streng oder falsch interpretiert.
Der weite Bereich um den N-Pol war im Klimamittel, oder minimal darunter. Aber beachten wir für noch folgende Ausführungen lieber den Bereich Atlantik, Europa und Asien. Links und rechts, also westlich und östlich von unserem „Hitzehoch“
Befinden sich Zonen mit normalen bis unterdurchschnittlichen T. Das hängt einzig damit zusammen, wo sich über die Sommer Hoch- oder Tiefdruckgebiete häufen.
In Mitteleuropa oder Österreich hatten wir in beiden Sommern fast durchgehend so ein Subtropenhoch picken. Also ein Hoch, gefüllt mit subtropischen Luftmassen, welches sich von Afrika bis in den Norden Europas erstrecken kann.
Beachten wir, dass es dabei über N-Afrika kaum zu T Abweichungen kommt. Warum? Weil das Hoch dort quasi hin gehört, dort herrscht im Sommer seit jeher ein Hoch mit Sonne pur und sehr hohen T. Nur eben weiter nördlich war das früher deutlich seltener so stabil. Jedenfalls nicht im Alpenraum. Daher diese regional so großen Anomalien.
Bleibt das jetzt immer so?
Natürlich nicht! Und mit natürlich meine ich jetzt einfach die rein natürlichen Klimaschwankungen, welche zumindest auf regionaler Skala, wie meinetwegen Mitteleuropa, immer stattgefunden haben und für alle Ewigkeiten stattfinden werden.
Die kann man nicht abschalten, nur weil es jetzt auch einen anthropogenen Einfluß gibt und ganz egal was Medien und gewissen „Experten“ immer wieder behaupten, es ist unmöglich das regionale Klima für die nächsten Dekaden oder gar Jahrhunderte treffend vorherzusagen.
Drehen wir big Picture einfach um rund 45° weiter!
Dann verschwindet die sommerliche Hitze von Mitteleuropa in die Ukraine bzw. noch weiter östlich und bei uns können über Dekaden Sommer T herrschen, die etwa einem Klima um 1980 entsprechen. Solche Bewegungen, solche eben rein stochastischen Änderungen im Klimasystem wären das völlig Normale, ganz sicher ist es nicht der Zwang zu einer Linearität in einen so hochgradig dynamischen System. Leider scheitern Klimamodelle dabei noch immer grandios und das wird sich auch nicht wirklich ändern können.
Nehmen wir nur die letzten 25 Sommer, also seit der Jahrtausendwende. Die Alpengletscher sind über diese Zeit wahrlich extrem schnell geschmolzen, mit dem aktuellen Höhepunkt. Weit schneller als in den übelsten Klima-Szenarien.
Das heißt nicht, dass wir noch verrücktere Szenarien erfinden müssen, nein, dass bedeutet nur, dass Klimamodelle die natürlichen Schwankungen nicht erfassen. Vor allem auf regionaler Skala.
Wenn wir noch ca. 30 solcher Sommer hätten, wie 2026, sind alle Ostalpengletscher verschwunden. In sehr günstigen, hohen Lagen würden sich wohl noch einige Eis- und Firnfelder halten, aber glaziologisch nennt man das nicht mehr Gletscher.
Klimatologisch wäre es aber sehr wenig überraschend, wenn wir die nächsten Dekaden eine zumindest sommerliche Welle sehen würden. Es könnte also über Dekaden zumindest auch wieder etwas kühlere, auch feuchtere Sommer geben, zumindest im Alpenraum.
Das würde dann am Klimawandel, auch am anthropogenen Anteil überhaupt nichts ändern, der geht ganz sicher weiter und das nahezu völlig unabhängig von den allerdümmsten, schädlichen, ja gefährlichen Maßnahmen, die wir in Österreich oder der EU setzen.
PS. über die NHL war der Sommer 2026 und rund 0,9 Grad wärmer, als der im Jahre 2003.