HAK Baden Buffet Fanpage

HAK Baden Buffet Fanpage Wir sind eine unabhängige Non-Profit-Schülergruppe, die unser geliebtes Schulbuffet supporten möchte.

10/03/2019

Nach gar ewigem Warten endlich mal wieder eine eingesendete Fanfiction des Users sTylemAster1220_milchpulver --> Danke dafür und Gut Kick!

Memoiren aus der Kindheit unseres Heilands Hansi:

Nachdem ich zum 53. Mal in diesem Jahr am Ende des Wochenendes wieder mein Eigenheim betrete, in dem mein Vater mit seinen 7 Söhnen auf mich wartete. Es war 15:30. Eigentlich gefällt mir die englische Schreibweise 3:30 besser. Die Steigerung des Ganzen war eigentlich 2:90. Um 14:30 (sprich 2:30) war der Sonntagsbraten angesagt und ich beruhigte meinen Vater jede Woche mit der Anmerkung, dass ich ja eh um 2:90 daheim bin. Währenddessen saßen schon alle 8 Männer auf dem Mittagstisch und durchdringen mich mit ihren bösen Blicken. Ich war das Küken in der Familie und derjenige, der neben seinen Brüdern mit Plänen wie Rechtsstudium, Medizinstudium, Lehrer usw lächerlich aussah. Ich besuchte die Berufsschule, war im 3. Lehrjahr meiner Mechatronikerlehre und war damit die Lachnummer der Familie. Doch keiner wusste von meinen geheimen Plänen, die damit begannen, dass mir eines Tages bei einer Projektwoche in Graz keine Hühnerstreifen serviert werden konnten. Dabei hatte ich es extra dazugesagt, um das 1er Menü vor meinen Augen wiederzufinden und meinen Magen lustvoll zu füllen. Dazu musst du wissen, liebes Tagebuch, Chicken war meine Leibspeise. Bis heute und wahrscheinlich bis in meine letzten Tage, wenn mein geheimer Plan aufgeht und ich pensioniert in meiner fetten Villa auf der Karibik die ein oder andere Golfpartie auf dem Rücken haben werde. Um noch die letzten Missverständnisse aufzuklären: Die vorher angesprochenen 2:90 kamen zustande, indem ich einfach die 60 Minuten zur Uhrzeit 14:30 addierte. Dies klang besänftigender als ein harsches 15:30. Und ich habe mir bereits ausgerechnet, dass mein bevorstehendes Projekt dank der Inflation bis zu meiner Pension gerade die 2,90 erreichen wird und ich mir geschworen habe, nie die 3,30 Marke zu überschreiten. Ja genau, meine ausgeklügelten Pläne reichen schon bis zu meinem Lebensende auf meiner Chicken-Farm auf der Karibik. Doch auch wenn mein Masterplan meine Konten auf den Cayman-Inseln zum Platzen bringen wird, werde ich wohl nach außen immer das bescheidene Opfer des Systems spielen, (so bescheiden wie ich bin) der sich mit seinem kleinen Unternehmen geradeso über Wasser halten kann. Auch auf den roten Ferrari werde ich verzichten, um keinen zu großen Verdacht zu riskieren. Die Farbe rot für meinen Dienstwagen werde ich als kleine Erinnerung an meine unzähligen Bankkonten beibehalten. Doch bis zu den Cayman-Inseln wird es noch ein weiter Weg werden. Der erste größere Schritt (nach meinen unzähligen Stunden an Entwicklung meines Plans) wird mein Amsterdam-Urlaub nächste Woche werden. Ich erzählte jedem von meinem Traum, eines Tages am Kanal in Amsterdam zu spazieren, doch jeder meiner Bekannten dachte, hinter meinen Plan gekommen zu sein. Mit meinen frischen 18 Jahren kann ich doch nur einen Kifferurlaub im Sinn haben. So dachte zumindest mein Umfeld. Doch ich hatte etwas viel Größeres im Sinn. Ich hingegen verstecke mich hinter dem Kifferdeckmantel, um eigentlich den Grundstein für eine Postkastenfirma in den Niederlanden zu gründen. Das Tor für die Cayman-Inseln und der Masterplan meines großen Schatzes kommt ins Rollen. Falls dieses Tagebuch eines Tages von einem meiner Brüder gefunden wird, kann ich es leider nicht riskieren, meine Idee beim Namen zu nennen. Jedoch allein schon der Rest meiner Beiträge hier würde schon meine zukünftige Existenz in Gefahr bringen. Um das zu verhindern, fahre ich jeden Tag mit meinem roten Fahrrad zu meinem Lieblingsplatz, an dem ich tatsächlich meine Zeit damit vertreibe, mir genüsslich eine Tröte anzuzünden und den Sonnenuntergang mit der neuen Scheibe von Herbert Grönemeyer zu genießen. Ein Newcomer, dem ich eine glorreiche Zukunft voraussage. Gerade in seinem Maturajahrgang feilt Herbert aka Musigott an seiner Karriere. 2 frische Scheiben,
die auf der Kassette ihre Runden in Jugendkreisen drehen. Mein Meister war der Hausmeister in der Berufsschule, der mich weinend im Innenhof angesprochen hatte und mich mit den Songs wieder aufmunterte. So wurde Herbert zu meinem Erzengel Gabriel, der mich auf Schritt und Tritt begleitet. Nachdem sich der neue Künstler für mich nicht in greifbarer Nähe befand, musste der Hausmeister (ebenfalls Herbert) als Symbol her. Seitdem ziert er meine Zimmerwände mit seinem Portrait, das auf seiner gläsernen Kanzlei in der Schulaula' hängt und ich in einer Nacht und Nebel Aktion von dem Glas abbauste. Seine kommende Single Muskeln, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber bald den ersten Platz der deutschen Charts zieren und wenns nach mir ginge auch die weltweiten Charts erstürmen wird, ist meine persönliche Hymne, die mich mit Herbert verbindet. Tagtäglich in der Schule festgehalten, Stammgast im Fittnesstudio und im Geheimen an Plänen schmiedend. 3 gemeinsame Tatsachen die beweisen, dass Herbert und ich eines Tages gemeinsam die ein oder andere Golfpartie auf der Karibik spielen werden. Das Fitnessstudio ist bloß mein Ausgleich für den Prügel, den ich in der Schule gerne loswerden würde. Auch wenn das gut tun würde, weiß ich, dass es an der Rolle des Außenseiters nichts ändern würde. Ich würde ja sagen, dass meine Mitschüler eines Tages auf mich heraufschauen werden, jedoch wird es nie so weit kommen. Nicht dass ich nie erfolgreicher als sie sein werde, jedoch werde ich meinen Erfolg ja wie geplant verstecken. Wenigstens werde ich auf sie hinunterschauen können und mir ins Fäustchen lachen. Eines Tages. Den Lichtblick am Ende des Tunnels sollte unsere Schulkantine darstellen. Hatte ich mir zumindest erhofft. Jedoch flüstert der Mann hinter der Theke mit einem Selbstbewusstsein so klein, dass ihn auch der größte meiner Mitschüler nicht hinter der Theke erkennen kann. Die Auswahl riesig, jedoch an Qualität fehlt es leider. Diese Eigenschaften werden meine Pläne noch beeinflussen. Denn ich werde alles anders machen! Doch zurück zu meinem Aussichtspunkt, der nicht nur zu Gedanken anregt wie diese vor diesem Satz. Wie auch jetzt finde ich mich wieder auf der Bank. Mit der Tröte in der einen und einem Bleistift in der anderen Hand - in mein Tagebuch schreibend. Der Aussichtspunkt fungiert auch als Versteck meines Tagebuchs. Hier befindet sich nämlich eine verlassene kleine Hütte, die hoffentlich nicht bald abgerissen wird. Ich nenne sie meine Werkstatt. Zum Abschluss möchte ich mich wieder auf den Anfang des Eintrags beziehen. Jedes Wochenende verschwinde ich scheinbar in die angesagtesten Clubs der Stadt, doch eigentlich fahre ich mit dem Fahrrad zu meiner Werkstatt und arbeite eifrig an meinen Plänen und experimentiere ungestört. Mit der Lüge durchgehend am Feiern zu sein, mache ich mich zwar nicht gerade beliebt bei meinem Vater, vor allem weil meine Schulleistungen zu Wünschen übrig lassen, jedoch muss man Opfer für seine Träume bringen.

PS: Nur weil ich nicht auf den Partys zu finden bin, die meine Klassengenossen schmeißen, (wo ich übrigens eh nicht willkommen wäre) heißt das nicht, dass ich auf weitere bewusstseinserweiternde Substanzen verzichten muss.

10/06/2018

Wie die wahren Fans unter euch vielleicht bemerkt haben, ist es in den letzten Wochen ruhiger geworden um diese Fanpage. Tatsächlich wird in Zukunft wohl nur mehr höchstens vereinzelt gepostet, eventuell auch eher in Richtung Pacman-Fanfictions. Doch als Abschied in die „Sommerpause“ dürft ihr noch eine Story lesen, die euch Mut machen soll.

Sömmi of Love:
Die Geschichte dreier Menschen, die sich begegneten, weil sie gerade ihr Leben umkrempeln wollten. Und weil Chicken aus war.

Person 1: Doris Ulm
Doris hatte schon immer ein Fabel für Hühnerfleisch gehabt. Egal ob in der Pause, zu Hause oder zu Weihnachten - mindestens ein herzhafter Chickenburger musste drin sein, denn Chicken war für sie „normal“. Dementsprechend hasserfüllt agierte sie, wenn Chicken einmal aus war. Da konnte es durchaus zu Reibereien mit den Menschen auf der anderen Seite der Theke kommen, doch was an diesem Tage in der Zeitung über sie geschrieben stand, war selbst für sie ein neuer Höhepunkt, der sie gewissermaßen auch mit Stolz belohnte.

„Weil Chicken aus war – Frau (36) zündet Schulbuffet an“, hieß es in der Schlagzeile der NÖN. „Gut so, das wird auch sämtlichen anderen Kantinen des Bezirks eine Lehre sein.“, murmelte sie schmunzelnd vor sich hin, steckte das Blatt in eine Klarsichtfolie und packte es als Erinnerung in ihren Reisekoffer ein.

Person 2: Alejandro de Pollo
Der herangewachsenene, kleine Junge konnte nicht mehr länger zusehen. Auch er hatte eine Vorliebe für die gefiederten Tiere gehabt, jedoch eher als Haustier und nicht als billiger Snack. Sein Vater sah das anders. Nunmehr in der sechsten Generation führte die Familie die Hühnerfarm in der argentinischen Steppe und Alejandro sollte nicht dem Trend, sondern der Tradition folgen und das bescheidene Landgut weiterführen.

So tat der erstgeborene „Ale“ seinen Job als gehorsamer Sohn und Bauernbursche und heuchelte seinen Eltern zuliebe Interesse an der Hühnerzucht. In Wahrheit schmiedete er seit seinem siebten Lebensjahr einen Plan: Regelmäßig stopfte er Geld in das Versteck unter seinem Kopfpolster, um sich irgendwann mit dem Hahn, einigen Hennen und seinem aufgemotzten Mofa aus dem Staub der ruralen Gebiete zu machen und sich ab in die große Stadt zu begeben.

Person 3: Hans Mandl
Wieder einmal drückte Hans eine Stange Dreck aus dem Rücken, nachdem er wieder einmal zu viel gebackenes Chicken verdrückte, weil seine Poperze geknurrt hatte. Am liebsten machte er sich auf dem Klo der HAK Baden gemütlich, da sein eigenes Klosett in einer bescheidenen Ein-Zimmer-Wohnung im Wohnblock neben dem Ökopark ständig verstopft war aufgrund seiner unüblichen Essgewohnheiten.

Leiden durften darunter explizit die Schüler der Handelsakademie, da die Herren-WCs der Schule auch nicht besser gewappnet waren für sein Verdauungssystem. Ihn störte das wenig, während er wie immer den Bezirksboulevard durchblätterte im Laufe seiner Sitzungen. Die heutige Topstory irritierte ihn diesmal aber gewaltig: „Die 36-jährige Doris U. hinterließ am Tatort noch eine Botschaft. In die Theke des Buffets ritzte sie mit mit einem verbrannten Speckstangerl: ‚Wenn die ka Chicken ham, geh i wieda ham.‘“

Hans schreckte zusammen, als er selbst aufstehen wollte und im gleichen Moment die Kabinentür direkt neben ihm aufgestoßen wurde. Da er sowieso fertig und außerdem neugierig war, wer es denn so eilig hatte, seinen Darm zu räumen, verließ Hans sein Stamm-WC, um vor den Urinalen ins stressverzerrte Gesicht der Doris U. zu blicken. Nach einer kurzen Sekunde des Zögerns sprach sie Hans mit Befehlston an: „Sie müssen mir helfen!“

Doris drückte dem schweigend überraschten Hans einen Baseballschläger in die Hand mit den Worten: „Schlag den Seifenspender kaputt und lass die Pissoirs überlaufen, das Heisl muss gesperrt werden.“ Für gewöhnlich verspürte Hans nie den Drang zu Gewalt, doch er dachte nicht daran, dieser reizenden Dame zu widersprechen. Dass diese ihn nur darum bat, damit die sich als nicht hinunterspülbar erwiesenen Corpi delicti des Buffetbrands nicht so schnell entdeckt werden, erklärte Doris Hans nicht, was Hans nicht störte.

Wieder in seinem trauten Heim angekommen, machte er sich Gedanken. Zum einen zerbrach er sich den Kopf über die mysteriöse Klofrau, deren bildhübsches Gesicht ihn zur Kriminalität verführte, zum anderen hatte er ein schlechtes Gewissen gehabt, weil er wusste, dass dutzenden Schülern nun der Zugang zum Stuhlgang erschwert wurde. Schließlich wurde ihm bewusst, dass dies wohl nicht das erste Mal war, dass seine unangemeldeten Besuche des Scheißhauses der HAK Baden Folgen hatte.

Aus diesem Grund informierte er sich im Internet über alternative Ernährungsformen, da sein Magen-Darm-Trakt nicht weiter der Öffentlichkeit zur Last fallen durfte. Auf der Website einer grün angehauchten NGO sprang ihm Werbung für ein internationales Festival in Buenos Aires ins Auge. Dort gäbe es nicht nur Chicken, sondern vor allem Normal, also hochqualitatives, argentinisches Rindfleisch. „Das ist ein Anfang.“, nuschelte Hans sich ins Fäustchen und buchte die Tickets nach Lateinamerika.

Zwar war er dorthin gekommen, um seine Diät umzustellen, doch vom südländischen Flair beflügelt packte ihn die Sehnsucht nach seiner alten Liebe: saftiges Hendl. Zu seinem Glück fand er im Getümmel der Menschenmenge einen Informations- und Verkaufsstand eines umweltfreundlichen Hühnerzüchters. Dieser junge Mann mit Ziegenbart und süßen, schwarzen Löckchen war gerade im Gespräch mit Doris.

Hans war sich sicher gewesen, dass es kein Zufall sein konnte, der Frau seiner Träume am anderen Ende der Welt auf einer Massenveranstaltung wieder zu begegnen. „Bonus tandem!“, grüßte Hans in seinem besten HAK-Spanisch aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und um Doris zu imponieren. Die beiden und Verkäufer Alejandro kamen ins Gespräch. Doris beichtete ihre Tat und dass sie, wie jeder anständige österreichische Verbrecher, anschließend nach Südamerika flüchtete.

Ebenso erzählte Alejandro seine Geschichte rund um seinen Dad, den verlassenen Familienbetrieb und seinen Neubeginn als Bio-Bauer. Bloß Hans gestand Doris ihre Liebe nicht. Nun war er der Mysteriöse im Trio. Doris und Ale waren sich bereits bekannt und einig, dass sie die Farm in Zukunft gemeinsam führen wollten. Da Hans in seiner früheren Heimat nichts zu verlieren hatte, willigte er nach einer feuchtfröhlichen Nacht, in der garantiert nicht darüber geschlafen wurde, ein, mit Teil des Teams zu sein.

Das Projekt lief von Anfang an hervorragend. Ein zeitgemäß nachhaltiger Bauernhof sprach die jungen Menschen in der Hauptstadt eben an. Auch privat verstanden sich die Inhaber prächtig. Dass Alejandro eine Freundin hatte, beruhigte Hans in Anbetracht der ständigen Anwesenheit der Frau Ulm/Mandl in spe. Das änderte allerdings zu seiner Unzufriedenheit und Jungfräulichkeit herzlich wenig daran, dass seine wiederkehrenden Annäherungsversuche an seinen Schwarm stets von der unbeeindruckten Dame abprallten. Die hatte nur Augen für den sexy Latino während der Landarbeit in brütender Hitze.

Aus diesem Grund wusste Hans auch schon, was er dann tat, als er das attraktive Pärchen in flagranti im Heuhaufen erwischte. Er tat es Doris gleich, schnipste seine Zigarre, die er nur rauchte, wenn er nervös gewesen war, in das getrocknete Gras und schüttet Rum aus seinem Flachmann, aus dem er noch nie getrunken hatte, auf die entstandene Flamme. Die Hühner ließ er noch fliehen, doch seine ehemaligen Geschäftspartner sperrte er in der mickrigen Holzscheune ein, aus dem nur mehr multilinguales schimpfen und stöhnen zu vernehmen war.

Hier konnte Hans nicht verweilen. Entschlossen betrat er das Hauptgebäude, schnappte sich Geldbörse und Handtasche seiner verbrennenden Kollegen und die bereits gedruckten Boardingpässe für den Flug nach Wien. Da er im Flugzeug nicht kann, hielt er es sich zurück, bis er sich auf seine Lieblingsschüssel in der HAK Baden setzen konnte. Doch aus unvernehmbaren Gründen war die Toilette dort noch immer, oder schon wieder gesperrt.

Hoffe, die kleine Fanfiction hat euch gefallen und ihr habt etwas für euer weiteres Leben mitnehmen können. Es war uns ein Volksfest, diese Seite zu leiten. Lycka till, Gut Kick und Mahlzeit. (red.)

18/05/2018

Eingesendete Fanfic von "hattrickscorer369_pokefit": Ein Hoffnungsschimmer im Kampf ums Überleben

Es war ein Freitag und es standen uns, so wie jede Woche, zwei anstrengende Turnstunden bevor. Die Stimmung in der Umkleide nach dem Leistungssport war dementsprechend getrübt und die Stille die sich aufmachte wurde nur durch das Knurren unserer Poperzen unterbrochen. Zu dieser Stund waren die köstlichen Schnitzisömmi's im Buffet schon ausverkauft, da es schon weit nach der Primetime #1020 war. Verzweiflung mischte sich unter die Runde und jeder von uns rechnete bereits mit einer Biologiestunde voller Schmacht.

Plötzlich schien ein gleißender, gebündelter Lichtstrahl, vom zweiten Stock runter, vorbei am Brunnen, direkt auf den Mann hinter der Kantine. Von der vorher nur erkennbaren Silhouette war nun nichts mehr übrig. Mit Schnauzbart und Gilet gekleidet rief er uns mit schneller Zunge erwartungsvoll zu: "Wollts was Gutes, was Neues?" Verwirrte Blicke machten sich zwischen uns breit. Wir hatten ja gedacht gehabt, die Dauerrenner seien bereits in die Hände der Frühaufsteher gefallen und etwas Neues kam nur alle Jahrhunderte mal auf die Speisekarte. Unsere Vermutung bestätigte sich auch, da nicht etwa eine Schnitzisömmi das Objekt der Begierde war, sondern ein uns neuer, fremder, noch nie zuvor gesehener Snack. Nach langem Überlegen machte es Sinn, dass 2018 die neue Speise vorgestellt wurde, da die Schnitzisömmi ja im Jahr 1918 zum ersten Mal die heiße Buffettheke verließ.

Das nun neue, exotische Gebäck bestand aus einer Art Baguette mit einem Würstel im Inneren: ein HotDog. Ein Geldhandel wurde getätigt und schon nach nur zehn Minuten kam die Delikatesse frisch aus der Mikrowelle in unsere gierigen Hände. Dank dieser schicksalshaften Fügung der Zustände kamen wir zwar viel zu spät in die Klasse, aber nur so konnten wir die letzte Unterrichtsstunde überleben.

15/05/2018

Hallo!
Jeder behauptet gerne von sich, ein echter Buffetfan zu sein. Doch wer kennt sich wirklich aus im Gebiet der Schulkulinarik? Hier ein nur für die renommiertesten Schnitziexperten unter euch:

Wann wurde der Unterrichtsgegenstand BKKL ("Buffetkunde und Kundenliebkosung") offiziell in den gesetzlichen Lehrplan integriert?

a) 1848 nach der Märzrevolution
b) 1955 als Forderungspunkt des Staatsvertrages
c) 2009 nach dem Tod Michael Jacksons

Zu gewinnen gibt es diesmal ein Gratis-Ticket für deine ganze Klasse zu den mündlichen Maturaprüfungen vom 18. - 20. Juni. Viel Glück und Toi Toi Toi!

11/05/2018

Das Ketchuploch

Niemand kennt mein Geheimnis. Wie auch? Ich wurde ja noch nicht einmal zubereitet. Woher ich das weiß? Ich fang am besten ganz von vorne an:

Es wird der 12. Februar 2020 gewesen sein, als mich ein HAS-Repetent für € 3,20 erwerben wird und am Rückweg Richtung Stiegen in den Keller zu nah am Brunnen in der Aula vorbeitrotten wird. Mich wird ein Tropfen dieses hochradioaktiven Gemenges genau in mein Ketchuploch auf meiner oberen Hälfte getroffen haben. Noch bevor der Schüler einen Bissen von mir wagen hat können wird, werde ich die in mir entstandene Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum nutzen und durch das Ketchup-Wurmloch verschwinden.

Aus den Proteinen im Fleisch und im Ketchupmayobeides entstehen in Sekundenschnelle Neuronen, die was sich immer weiter teilen und entwickeln. Als ich mich ins Erdjahr 2091 beamen werde, werden mein Intellekt und meine biologischen Fähigkeiten bereits so ausgeprägt sein, dass ich mich in andere Gestalten verwandeln kann. Die Zentralmatura wird bis dahin übrigens abgeschafft und durch eine EU-weit genormte Prüfung auf Englisch ersetzt sein. Ein Alex wird zu diesem Zeitpunkt ganze zwei US-Euro kosten. Jedenfalls beeinflusse ich so bereits seit der Erfindung des Buchdrucks das Zeitgeschehen.

Sämtliche Antichristen der Geschichte war zum Beispiel ich gewesen. Auch Weltstars wie Frank Sinatra oder Jennifer Lopez verkörperte meine Wenigkeit. Doch am liebsten befinde spiele ich die Rolle meines Schöpfers, weshalb ich meine Zeitmaschine meistens auf 10:20 stelle, um mich hinter die Theke zu stellen und Jugendlichen eine Freude bereiten zu dürfen. Wenn ihr das nächste Mal eine Schnitzisömmi kauft, denkt also daran: Manchmal reicht ein einziger Tropfen aus, um neues Leben hervorzurufen.

09/05/2018

zum Anlass der Mathe-Matura:

(Ketchup + Mayo)² = ?

a) Ketchup² + Mayo²
b) Ketchup² + 2Ketchupmayobeides + Mayo²
c) 2,90

Verlost wird diesmal: 1 Bass Drum. Viel Erfolg!

Der Fanfic Thursday wird geskippt für eine unentgeltliche Werbeeinschaltung im öffentlichen Interesse:Besucht unsere Hig...
03/05/2018

Der Fanfic Thursday wird geskippt für eine unentgeltliche Werbeeinschaltung im öffentlichen Interesse:

Besucht unsere High-Tech-Enzis im Schulhof und wehe ihr raucht.

01/05/2018


Dienstagsexpertenquiz:

Was sagt man, wenn man mit ner frischen Schnitzisömmi in der Hand zu spät den Klassenraum betritt?

a) Wollt' mir nur mal was an die Kauleiste heften ...
b) Chicken war schon aus ...
c) Entschuldigung.

Diesmal werden 0x4 Tickets für den Wiener Akademikerball 2019 verlost. Viel Erfolg!

26/04/2018

Samstagssömmi

Seit morgen giltet in der Gegend des Wiener Pratersterns ein öffentliches Alkoholverbot. Wie uns die Geschichte der Prohibition, aber auch die Gegenwart, lehrt, führen Erschwerungen des Erwerbs eines Rauschmittels zum verstärkten Absatz und Konsum diverser Ersatzdrogen. So auch in der Bundeshauptstadt.

Vollkommen unbescholten und unauffällig „wartet“ dort unter anderem ein weißer Mann mittleren Alters in Arbeitsgilet und blasspinken Crocs vor dem Bahnhofstor zwischen den üblicherweise Verdächtigten, in seiner Hand eine Kühlbox mit Stauraum für ein Picknick einer Großfamilie. Immer wieder verschwindet der attraktive Herr mit ihm sichtlich fremden Personen in einer nahe liegenden Seitengasse.

Nach nur wenigen Minuten kehrt er ohne die zweite Person wieder zurück und stellt sich an seinen Stammplatz vor dem Fleischlaberl Fredl. Es war Samstagabend gewesen und ich suchte nach dem Kick, weshalb mein innerer Schweinehund mein Gewissen dazu überredete, zu kaufen, was auch immer der mysteriöse Herr im Angebot hatte.

Als ich mich ihm auf allen vieren näherte, erkannte ich aus wenigen Metern Entfernung: Es war der freundliche Buffet-Mann gewesen, der was hier seinen Wochenendverkauf betrieb. Ich fragte, was denn in der monströsen Kühltasche transportiert wird. Er entgegnete bloß mit: „Beste Ware.“
Als wir uns gemeinsam gen Praterallee begaben, trafen wir an quasi an jeder Ecke auf furchterregende Gestalten, gezeichnet vom Leben und offensichtlich im Vollrausch bum zua. Somit stieg die Vorfreude, da der Dealer meines Vertrauens mir versicherte, dass all diese Junkies Stammkunden von ihm seien.

Ein kurzer, aber ausreichender Schulterblick, um zu checken, ob wir nicht beobachtet worden waren und der Drogenkoffer wurde geöffnet. Meine strahlenden Augen blendete der von den Schnitzisömmis ausgehende Heiligenschein. Niemals hatte ich vor diesem Wendepunkt in meinem Leben so viel Schönheit observiert, gerochen und gefühlt zugleich.

Man verkaufte mir den Stoff für € 2,95 pro Stück. Wieso 5 Cent mehr? Das war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst gewesen. Also genoss ich das leckr Stück vom Himmel neben dem Riesenrad, das sich plötzlich zu drehen begann, allerdings weder im, noch gegen den Uhrzeigersinn, sondern um die y-Achse. Seitdem bin ich zufriedener Schnitzi-Meth-Konsument und glücklicher als je zuvor.

24/04/2018

Wo sind die Experten und Fachkundigen unter euch? Hier das Dienstagsexpertenquiz für Fortgeschrittene:

Wofür steht das "H" im H-Schulgetränk?

a) He**in
b) Heilig
c) Heiß

Diesmal werden 4x4 Gratiseintritte in den Melkerkeller verlost. Viel Glück!

Passion Schnitzi – Eine verspätete Oster-BotschaftWie wahrscheinlich die meisten von euch nehme ich mir meine Schnitzisö...
19/04/2018

Passion Schnitzi – Eine verspätete Oster-Botschaft

Wie wahrscheinlich die meisten von euch nehme ich mir meine Schnitzisömmi gerne mit nach Hause. Leider kann es dadurch auch dazu kommen, dass das edle Gebäck bis zum Zeitpunkt des Verzehrs im Schulranzen verkommt. So packte ich eines Morgens der diesjährigen Karwoche eine ketchupverschmierte Lunchbox aus dem Rucksack.

Das Schnitzi war ungenießbar gewesen, aber dennoch konnte ich meine Finger nicht von der zarten Rosmarinkruste lassen. Bereits bei der ersten Berührung bemerkte ich, dass irgendetwas faul gewesen war. Mit von Entsetzung verzerrtem Gesicht musterte ich meine glitschige Hand. Nach fachgerechtem Ablecken der kaminroten Substanz konnte ich die Flüssigkeit als frisches, lauwarmes Blut der Gruppe AB negativ identifizieren.

Sofort war mir klar gewesen, wo der Floh im Schuh gewesen war. Es handelte sich hierbei um die berüchtigte Heiland-Sömmi, die was jedes Jahr zur Osterzeit Stigmata an den Körperstellen bekommt, an denen was Jesus Dank der Kreuzigung auch Wunden davontrug. Sie sei Teil des letzten Abendmahls gewesen.

Dieses Geschenk des Schicksals konnte ich zwar nicht ablehnen, aber rein rechtlich auch nicht daheim behalten. Außerdem verflucht die Sömmi bekanntermaßen die Besitzer und verdammt sie zum Alex Verkaufen in Schulbuffets rund um den Globus. Zu der langen Liste der Eigentümer zählen u. a. Alexander der Große, Rasputin, JFK, Nelson Mandela und Andreas Gabalier. Heute kann man die Reliquie im Kloster des Ordens der Chickestiner in Ulm in Bayern besichtigen.

Adresse

Baden
2500

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 22:00
Dienstag 10:00 - 22:00
Mittwoch 10:00 - 22:00
Donnerstag 10:00 - 22:00
Freitag 10:00 - 22:00
Samstag 10:00 - 22:00
Sonntag 10:00 - 22:00

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