Skiclub Lenggries e.V.

Skiclub Lenggries e.V. Den Skiclub Lenggries live mit erleben! Biografie DIE ERFOLGSGESCHICHTE DES SKICLUB LENGGRIES

Der heutige SC Lenggries wurde am 28. Vorsitzender: Karl Schalch.

Februar 1946, damals war für die Zulassung noch die amerikanische Militärregierung im Tölzer Landratsamt zuständig, aus der Taufe gehoben. Aber den Skisport gab’s im Isarwinkel schon viel früher. In der Vereinschronik ist nachzulesen, dass schon um 1880 die ersten "Spuren im Schnee" auf den Hängen um Schloss Hohenburg gesichtet wurden. In den Folgejahren war es der "Alpine Ski-Club München", der f

ür eine weitere Belebung im alpinen Skisport sorgte. Der Verein pachtete damals die Steinhauser-Alm auf den Rauchenalmen, was prompt zu den Anfängen im Ski-Tourismus führte. Der erste organisierte Wintersportverein war die Skivereinigung Lenggries, die am 18. Januar 1922 gegründet wurde. 1. Aber der Verein bestand nicht lange, so dass 1934 die "Skizunft Lenggries" ins Leben gerufen wurde. Es waren die Männer um Michael Haslinger, die sich am 14. Februar 1946 im Cafe Schalch zur Gründungsversammlung des heutigen SC Lenggries trafen. Mit 59 Mitgliedern, davon schon damals 14 Jugendliche unter 18 Jahren, begann der Verein unter schwierigen Bedingungen seine Arbeit. WELTKLASSEATHLETEN AUS LENGGRIES

Den ersten internationalen Erfolg für den SC Lenggries errang Traudl Treichl. Bei der WM 1974 in St. Moritz gewinnt sie Silber im Riesenslalom. Es blieb Kaspar Gilgenreiner vorbehalten, die erste Goldmedaille für den SC Lenggries zu holen. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 1988 im italienischen Madonna di Campiglio gewann er den Abfahrtslauf. Ein Jahr später durfte sich "Michi" Gerg beim Super G in Vail/USA über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. In den 90er Jahren stellten sich immer mehr Erfolge ein. Nach Michaela Gerg waren es namentlich Martina Ertl und Hilde Gerg, die in der absoluten Weltspitze mitfahren konnten. Später folgten dann noch Annemarie Gerg, Christine Gerg, Elisabeth Kögl, Hans Probst, Andreas Ertl und Florian Eckert, die bei Deutschen Meisterschaften, Europacuprennen, Junioren-WM oder im Weltcup auf’s Stockerl fuhren. Martina Ertl und Hilde Gerg wurden vielfache Weltcupsiegerinnen, Weltmeister, Deutsche Meister und die "wilde Hilde" von der Tölzer Hütte durfte sich 1998 bei der Olympiade in Nagano sogar die Goldmedaille umhängen lassen. Der größte Erfolg war die Goldmedaille im Teamwettbewerb 2005 in Bormio. Vier der sechs Athleten kamen vom Skiclub Lenggries: Martina Ertl, Hilde Herg, Andreas Ertl und Florian Eckert. DER WELTCUPHANG AM BRAUNECK

Am Weltcuphang verfügt der Club über ein eigenes hervorragendes Trainingsgelände, welches den aktuellen Anforderungen der FIS entspricht. Dank der großzügigen Unterstützung der Brauneck-Bergbahn, Grundstückseigentümern, Deutscher Skiverband, Hacker-Pschorr Brauerei, Sparkasse Tölz-Wolfratshausen und der Münchener Wertpapier-Handelsbank Baader konnte sogar ein Sesselift mit Beschneiungsanlage gebaut werden. nzwischen ist der Weltcuphang das offizielle Leistungszentrum des Deutschen Skiverbands für den Nachwuchs. Rund 120 aktive Kinder des Skiclubs werden in den verschiedenen Altersstufen von erfahrenen Trainern ausgebildet und betreut. Alljährlich finden dort Europacup-Rennen statt, die immer viele Athleten der absoluten Weltklasse an den Start bringen. Und Visionen haben Anton Kögl und seine Mitstreiter auch noch: Eine Flutlichtanlage am Weltcuphang würde die Trainingsmöglichkeiten deutlich verbessern. Ohne ein großzügiges Sponsoring bleibt dieser Wunsch zumindest vorläufig unerfüllt. Aber wer in wenigen Jahren soviel geschafft hat, wird auch dieses Ziel erreichen.

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Lenggries
83661

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