Weingartner Wien

Derzeit begleiten wir auf der Seite unser Format "Wahl-Wal" zur Bundespräsidentenwahl 2016, welches am Infoschirm Neubaugürtel läuft.

Autofahrt bis in unsere Auslagenscheibe - gut, wenn man immer vor Ort ist
08/09/2019

Autofahrt bis in unsere Auslagenscheibe - gut, wenn man immer vor Ort ist

06/09/2019

Dritter Einbruch innerhalb von zehn Tagen - komm wieder und zitter um Dein Leben!

Die EU-Spitzenkandidatin der KPÖ hat jedenfalls Stil bewiesen - im Café Weingartner 🙂
27/05/2019

Die EU-Spitzenkandidatin der KPÖ hat jedenfalls Stil bewiesen - im Café Weingartner 🙂

Wer unser Sauerkraut beziehen will, sendet gerne eineNachricht mit E-Mail-Adresse an uns und bekommt immer dann ein E-Ma...
22/05/2019

Wer unser Sauerkraut beziehen will, sendet gerne eine
Nachricht mit E-Mail-Adresse an uns und bekommt immer dann ein E-Mail, wenn wieder Sauerkraut fertig ist.

23/04/2019

/rot, unpasteurisiert 1/4l € 2,- Café Weingartner

15/04/2019

Wir wünschen ebenfalls einen schönen Sonntag, Erem Bicakci & Dame! :-)

19/03/2019
Alles Gute zum Valentinstag!
15/02/2019

Alles Gute zum Valentinstag!

Das Café Weidinger und seine kuriose Verbindung zum Café WeingartnerDie Nummer 307 unserer Zeitschrift „billard“ liegt v...
21/09/2018

Das Café Weidinger und seine kuriose Verbindung zum Café Weingartner

Die Nummer 307 unserer Zeitschrift „billard“ liegt vor. Im historischen Teil findet sich wieder ein Wiener Kaffeehaus in Ottakring. Diesmal ist es das Café Weidinger, dessen Eröffnung 1928 sich heuer zum 90. Male jährt.

Es liegt am Lerchenfelder Gürtel, dort, wo der 7., der 15. und der 16. Bezirk aneinandergrenzen, wo sich heute die Wiener Hauptbibliothek und die U6-Station Burggasse-Stadthalle befinden und wo damals noch die dampf- und kohlebetriebene Stadtbahn Otto Wagners ihre Station hatte.

Der Gürtel hat sich in diesen neun Jahrzehnten wieder und wieder gewandelt, zur Verkehrshölle hin und langsam, aber stetig weg davon, zur Rotlichtmeile hin und später zur Kulisse des Niedergangs der legendären Wiener Unterwelt, wie in jüngster Zeit wieder hin zum begehrten Ziel gewinnsuchender Investoren - ganz zu schweigen von den vielen Bemühungen seitens der Politik, hier Einfluss zu nehmen (Madeleine Petrovic, ehemalige Grünenobfrau überhöhte den Gürtel in einem Buch sogar zur Prachtstraße), wie ebenso von den vielen Glücksrittern, die den Gürtel immer mit bevölkerten und auch den diversen berauschenden „Kolonialwaren“, ohne die der Gürtel kaum auszukommen scheint.

Am Café Weidinger sind alle diese Wellen offensichtlich spurlos vorübergegangen. Dies ist eine Beständigkeit nach außen im Erscheinungsbild und nach innen in der Einrichtung, die glücklicherweise auch den Billardtischen das traurige Schicksal erspart hat, aussortiert zu werden. All das hat diesem Kaffeehaus die ihm ganz offenbar hohe Wertschätzung und den Kultstatus erworben und erhalten, den es heute genießt, wofür der Familie Weidinger Dank zu sagen nicht nur in unserem Sinne, sondern gewiss im Sinne aller Freunde der Wiener Kaffeehauskultur liegt!

An dieser Stelle sei verraten, dass das Café Weidinger und das Café Weingartner häufig verwechselt werden, wie es wohl kaum zwei anderen Wiener Kaffeehäusern ergeht. Immer wieder gibt es Verabredungen, wo sich dann die Verwechslung herausstellt und beide zwar pünktlich zum Rendezvous erscheinen, aber nicht am selben Ort. Wir vom Café Weingartner können hier jedenfalls auf eine Unzahl derartiger Fälle durch Jahrzehnte zurückblicken.

So bleibt noch zu erwähnen, dass im Café Weingartner zwei Bilder von Alexander Lamich hängen, welche das Café Weidinger zum Motiv haben, dessen Stammgast der Maler war.

„Kaffee“ oder Weltgeltung?Nationalsozialistische Kulturpolitik und Wiener KaffeehausDas Titelbild der Nummer 306 unserer...
10/09/2018

„Kaffee“ oder Weltgeltung?
Nationalsozialistische Kulturpolitik und Wiener Kaffeehaus

Das Titelbild der Nummer 306 unserer Zeitschrift „billard“ zeigt ein Foto des Café Ritter in Ottakring aus dem Jahre 1990. Auch wer tagtäglich mit der Wiener Kaffeehauskultur zu tun hat, ist beim Anblick eines solchen Bildes berührt. Diese Eleganz hat einfach etwas Besonderes und lässt sich wohl am Besten dadurch beschreiben, was sie nicht ist: Einerseits ist sie nicht exklusiv, im Gegenteil, sie ist ja für jedermann offen. Andererseits ist sie gar nicht egalitär, denn auch die Masse ist ihr fremd. Dritterseits ist sie nicht exaltiert, nicht extravagant und nicht exzentrisch, was wohltuend auf die Seele wirkt, zumal in Zeiten überdrehter Selbstdarstellung und Aufgeregtheit.

Das Café Ritter findet sich aber gleich auch ein zweites Mal in dieser Nummer. Der Wiener NSDAP-Gauleiter Josef Bürckel nämlich, wenigstens den älteren Semestern ist sicher noch die Verballhornung seines Namens zum „Bierleiter Gaukel“ geläufig, gliederte 1938 den, zwei Jahre davor gegründeten „1. Ottakringer Billardklub Wien“, der in selbigem Kaffeehaus seinen Sitz hatte, in die Strukturen des Deutschen Reiches ein, während sich die Behörden zudem noch der Kakographie „Kaffee Ritter“ befleißigten, um nur ja jeden französischen Bezug zu tilgen. Dieser Eingriff in unsere gewachsene Kultur war so oder so ein grober Unfug. Wenn auch „Café“ französisch ist, war die Verwendung dieses Begriffes dennoch höchst zweckmäßig. Das Produkt eines Kaffeerösters, der eben Kaffee verkauft, lässt sich nur solcherart unzweideutig vom Betrieb eines Kaffeesieders unterschieden, der ein Kaffeehaus betreibt, also das „Café + Familiennamen“ (oder ausnahmsweise auch anders genannt).

Weltgeltung zu erlangen ist ohnedies dem Wiener Kaffeehaus vorbehalten gewesen und zwar schon in den 1870er Jahren, dem Jahrzehnt der deutschen Reichsgründung, als nämlich unsere Kaffeehauskultur begonnenen hat, Berlin und dann Europa zu kolonialisieren! Dies geschah mit der Eröffnung des „Wiener Kaffeehauses“ „Café Bauer“ in Berlin, Unter den Linden.

Unserem Stammgast, dem Schauspieler Georg Friedrich und seiner Billardleidenschaft, der er im Café Weingartner gerne nac...
09/09/2018

Unserem Stammgast, dem Schauspieler Georg Friedrich und seiner Billardleidenschaft, der er im Café Weingartner gerne nachgeht, widmet der heutige Kurier einen schönen Artikel!

Adresse

Neubaugürtel 11
Wien
1150

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